27. April 2021 / Aktuell

Stadt Rietberg nutzt nun die Luca-App

Smartphone hilft bei Kontaktnachverfolgung in Coronazeit

Stadt Rietberg nutzt Luca-App
Veröffentlicht am 27. April 2021 um 09:25 Uhr

Auch bei der Stadt Rietberg und im Gartenschaupark Rietberg kann jetzt die Luca-App genutzt werden, um den eigenen Besuch zu registrieren. Für die Kontaktverfolgung im Falle einer Covid-19-Infektion ist die Luca-App auf dem eigenen Smartphone eine einfache Hilfe.

Nun können Bürgerinnen und Bürger, die auf ihrem Smartphone die Luca-App installiert und einmalig Name, Adresse und Telefonnummer eingegeben haben, ihren Besuch in einer der Dienststellen der Stadt Rietberg ganz einfach dokumentieren. Mit dem Smartphone muss lediglich ein QR-Code an der Eingangstür gescannt werden. Gleichwohl handelt es sich hierbei um ein freiwilliges Angebot.

Nichtsdestotrotz sind die Dienststellen der Stadt weiterhin geschlossen, Besuche sind nur mit einer Terminvereinbarung möglich. Das gilt für das Bürgerbüro und Standesamt genauso wie für die Stadtbibliothek oder das Familienzentrum. Dort hängt aber nun überall ein QR-Code zum »Einchecken« aus. Diesen Service will die Stadt auch für die Sitzungen des Rates und seiner Fachausschüsse anbieten. Auch an den Eingängen zum Gartenschaupark hängt ein QR-Code zum Einchecken aus.

Die Luca-App kann bei der Stadt wie auch im Handel und künftig in der Gastronomie die Kontaktpersonennachverfolgung erleichtern. Die anonym gesammelten Daten lassen sich exportieren und an das Gesundheitsamt des Kreises Gütersloh zur Kontaktpersonennachverfolgung übermitteln. Die Luca-App kann die Zettelwirtschaft zum Beispiel in der Gastronomie ersetzen und erleichtert die Kontaktpersonennachverfolgung. Im vergangenen Jahr mussten beispielsweise Café- und Restaurantbesucher in der Regel handschriftlich ihre Kontaktdaten hinterlegen. Kam es zu einer Coronainfektion in diesem Umfeld, wurden diese handschriftlichen Adressen und Telefonnummern der Abteilung Gesundheit weitergegeben.

Wer sich die kostenfreie Luca-App herunterlädt, gibt einmalig in der App seine Kontaktdaten an und kann dann bei angeschlossenen Einrichtungen sein Smartphone vorzeigen. Durch den Scan eines QR-Codes werden diese automatisch und verschlüsselt erfasst. Die entsprechenden Daten können im Infektionsfall der Abteilung Gesundheit elektronisch übermittelt werden – freiwillig, da der Nutzer vor der Datenfreigabe an das Gesundheitsamt auf Nachfrage seine Daten freigeben muss.

Quelle: Stadt Rietberg

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