30. Dezember 2018 / Allgemeines

Fünf Brücken in 2018 saniert und zwei neu gebaut

Brücke in Mastholte über den schwarzen Graben erneuert

Fünf Brücken in 2018 saniert und zwei neu gebaut

Gütersloh. Die Erneuerung der Brücken hat der Kreis Gütersloh auch in 2018 kontinuierlich weiter verfolgt. Nachdem in 2017 bereits vier Brücken saniert worden sind, konnten in 2018 fünf Brücken saniert und zwei neu gebaut werden.  Brücken als wichtige Bestandteile der Infrastruktur müssen regelmäßig untersucht und frühzeitig saniert werden. Ohne diese Vorsorge besteht die Gefahr, dass Brücken komplett erneuert werden müssen. Das ist kostspielig und bedarf in aller Regel einer lang andauernden Vollsperrung der Straße in dem betroffenen Bereich. In einigen Fällen lässt sich das jedoch nicht vermeiden und wenn der Neubau einer Brücke ausnahmsweise wirtschaftlicher ist und zudem die Situation vor Ort verbessern hilft, führt kein Weg am Neubau vorbei. Wichtig ist, dass die Brücken in einem guten Zustand sind und keine Gefahr für deren Benutzer darstellen. Das erledigt beim Kreis Gütersloh der für die Kreisbrücken zuständige Brückenbauingenieur, Martin Pollmeier. Er lässt regelmäßig alle Brücken untersuchen und vergibt Zustandsklassen. Brücken, deren Zustand ein festgelegtes Niveau unterschreiten, werden saniert oder erneuert. Nur so kann der Wert einer Brücke langfristig erhalten und die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer gewährleistet werden. 

Im Jahr 2017 wurden die Brücken über den Abrooksbach in Brockhagen, den Bockhorster Bach in Versmold und die Raue Horst Brücke in Werther saniert. 2018 standen folgende Bauwerke auf dem Plan: Die Straßenbrücke des Lümmernweg (K2) über den Hamelbach südlich von Rheda-Wiedenbrück wurde komplett saniert. Die Kappen, die Abdichtung, die Fahrbahn und die Geländer sind nun wieder neu und verlängern die Lebensdauer der Brücke um etwa 25 Jahre.

Entlang der K19 zwischen Mastholte und Langenberg wurden jeweils die Straßen- und die Radwegbrücken über den schwarzen Graben und einen Vorfluter erneuert. Auch diese vier Brücken wurden weitestgehend vollständig saniert und konnten wie auch die Straßenbrücke am Lümmernweg nach kurzer Bauzeit für den Verkehr freigegeben werden.

Die Möhler Flutbrücke mit einer lichten Höhe von 1,80 Meter und einer lichten Weite von vier Metern wurde bereits im Frühjahr dieses Jahres neu gebaut und konnte nach nur achtwöchiger Bauzeit für den Verkehr freigegeben werden. Um die Bauzeit so gering wie möglich zu halten, kamen Betonfertigteile zum Einsatz. Noch während die alte Brücke entfernt und die neuen Fundamente vorbereitet wurden, konnte so bereits die neue Brücke in einer Werkhalle produziert werden.

An der K42 in Verl wurde die Wapelbrücke im Zuge des Streckenausbaus der Oesterwieher Straße neu erstellt. Diese Brücke mit einer Breite von 12,70 Meter und einer Stützweite von 14,20 Meter wurde auf Spundbohlen mit Auflagerholm gegründet und konnte jüngst fertiggestellt werden. Lediglich die Absturzsicherungen müssen noch montiert werden, um auch hier eine Freigabe der Strecke zu ermöglichen. Die Radwegbrücke an der Holler Straße (K 34) wurde im Mai dieses Jahres ausgetauscht. Hier handelte es sich um eine Holzbrücke. Holz fault von innen und begrenzt die Lebensdauer einer solchen Konstruktion. Deswegen wurde diese Brücke durch eine neue Aluminiumbrücke ersetzt. Die 10,30 Meter lange und 2,50 Meter breite Brücke wurde in einem Stück inklusive Geländer geliefert und sofort montiert. Bereits wenige Stunden nach der Anlieferung konnten die Radfahrer wieder bequem über die Lutter fahren. Martin Pollmeier ist mit dem Ergebnis zufrieden und freut sich, dass durch die Maßnahmen die Brückeninfrastruktur im Kreis Gütersloh weiter verbessert werden konnte.

Bildzeile:

Die beiden Fotos zeigen die Brücke im Zuge der K2 (Lümmernweg) vor und nach der Sanierung.           Foto: Kreis Gütersloh

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