16. April 2020 / Allgemeines

Klimamap sammelt Anregungen zu Klimaanpassung

Bürger wünschen sich mehr Bäume

Veröffentlicht am 16. April 2020 um 06:00 Uhr

Rietberg. Noch bis Ende Mai haben die Bürgerinnen und Bürger in Rietberg die Gelegenheit, aktiv an einem Klimaanpassungskonzept für Rietberg mitzuwirken. Schon seit Dezember gibt es dazu eine digitale Klimakarte im Internet. Bisher sind schon 75 Einträge in der Klimamap eingegangen, die sich mit Anregungen, Ideen, Hinweisen und Bedenken zum Stadtklima und zu den Auswirkungen des Klimawandels beschäftigen. Weitere Einträge sind möglich.

Dabei geht es um eine lebenswerte Stadt mit gesundem Klima auch in Zeiten des Klimawandels. Dazu führt die Stadt Rietberg ein Forschungsprojekt des Bundesumweltministeriums durch, mit dem Rietberg fit gemacht werden soll für eine an den Klimawandel angepasste Stadtplanung. Partner für dieses Projekt sind die K.Plan Klima, Umwelt & Planung GmbH aus Bochum und die EPC gGmbH aus Essen, die die Untersuchungen vor Ort durchführen, die Ergebnisse auswerten und daraus gemeinsam mit der Stadt Rietberg und Akteuren, Vereinen und der Öffentlichkeit einen Maßnahmenkatalog zur Klimafolgenbewältigung entwickeln. Über die Klimamap Rietberg (www.rietberg.klimamap.de) hat jeder noch bis Ende Mai die Gelegenheit, sich aktiv an diesem Projekt zu beteiligen.

Die Klimamap dient dazu, Hinweise und Anregungen aufzunehmen und die Erfolgschancen für eine gemeinsame spätere Umsetzung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel zu erhöhen. Deshalb ist es sinnvoll, wenn noch mehr Menschen in Rietberg die Zeit nutzen und ihre Vorstellungen für ein klimaangepasstes Rietberg in die Karte einzutragen, insbesondere in den Stadtteilen. Denn ein Schwerpunkt der bisherigen Einträge ist die Kernstadt Rietberg selbst. Mögliche Einträge könnten sein: Wo gibt es Orte, die besonders hitzeanfällig sind? Wo gab es schon Probleme mit Überflutungsereignissen? Sind an bestimmten Orten Sturmschäden aufgetreten? Welchen Einfluss haben diese Ereignisse auf die Lebensqualität? Wie schütze ich selbst mein Haus? Welche Ideen habe ich, um vor Ort die Folgen des Klimawandels abzumildern oder zu vermeiden? – Klar wird schon jetzt: Die Anpflanzung von Bäumen liegt den Rietbergern und Rietbergerinnen am Herzen. 

Und so funktioniert es: Die Klimamap Rietberg zeigt eine interaktive Karte von des gesamten Stadtgebietes Rietberg. Bis Ende Mai können Nutzer gezielt Orte markieren und dazu Anregungen, Hinweise, Bedenken und Vorschläge eintragen, aber auch vorhandene Einträge lesen. Das alles kann anonym erfolgen. Eine Registrierung ist nicht erforderlich. Weitere Angaben, zum Beispiel zur Altersgruppe, oder ob man in Rietberg wohnt oder arbeitet, sind freiwillig. Die Karte ist zoombar, sodass sowohl in der Übersicht besondere Brennpunkte ausgemacht werden können, als auch die Verortung möglichst genau durchgeführt werden kann. Die Klimamap Rietberg bleibt auch nach Projektende online, sodass jeder im Nachhinein noch die Einträge lesen kann.

Bildzeile:

Die Klimamap zeigt schon jetzt einen Schwerpunkt an Ideen und Anregungen in der Kernstadt Rietberg: Screenshot: Stadt Rietberg

Quelle: Stadt Rietberg

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