Rietberg. Weil die Natur und der Klimaschutz in der Martinschule einen hohen Stellenwert haben, arbeiten die Förderschüler immer wieder speziell zu diesen Motiven. Insektenschutz war jetzt das Thema im Praxisblock zur Berufsorientierung und die Acht- bis Zehntklässler haben zu Hammer und Schnitzeisen gegriffen und sinnvolle Hummelkästen gefertigt. Die werden jetzt im Gartenschaupark Rietberg aufgestellt.
Angeleitet werden die Schülerinnen und Schüler von dem Bildhauer Uwe Albert aus Liesborn. Er stellte große Blöcke Porenbeton zur Verfügung, die die Schüler aushöhlten und nach eigenen Ideen kreativ verzierten – inklusive Deckel mit integrierter Belüftung. „Darin ist es schön kühl und der Kasten ist ein sicherer Schutz für die kleinen Tiere“, erklärt Albert. Einige dieser Hummelkästen stehen bereits rund um die Martinschule, vier weitere haben die Jugendlichen jetzt gemeinsam mit dem stellvertretenden Schulleiter Achim Röser in den Gartenschaupark gebracht. „Das ist eine tolle Sache, dass Sie an uns gedacht haben“, bedankte sich Park-Geschäftsführer Peter Milsch. „Zwei Hummelkästen stellen wir im Parkteil Neuenkirchen auf“, erläuterte Parkmeister Helmut Kammermann, „zwei weitere im Bereich der Imker und Geflügelzüchter.“
Bildzeile:
Uwe Albert, Achim Röser und Peter Milsch (hinten, von links) blicken zusammen mit den Martinschülern zufrieden auf die neuen Hummelkästen für den Gartenschaupark. Foto: Gartenschaupark Rietberg
Martinschüler basteln neue Hummel-Heimat
Insektenschutz im Gartenschaupark Rietberg
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