5. September 2018 / Allgemeines

Zuschüsse für Sanierungsmaßnahmen und Energieberatung

Aktuelle Förderprogramme von ALTBAUNEU

Zuschüsse für Sanierungsmaßnahmen und Energieberatung
Veröffentlicht am 5. September 2018 um 17:10 Uhr

Gütersloh. Wer ein altes Haus energetisch auf Vordermann bringen will, muss eine Menge Geld in die Hand nehmen. Finanzielle Unterstützung gibt es vom Bund, dem Land Nordrhein-Westfalen, dem Kreis Gütersloh, einigen Kommunen und regionalen Energieversorgern. „Wer sich einen Überblick über die aktuellen lokalen und überregionalen Förderprogramme verschaffen will, kann sich im Internetportal ALTBAUNEU des Kreises informieren“, erklärt Regina Schalück, Studien-Praktikantin beim Kreis Gütersloh. Sie hat gerade die Rubrik ‚Lokale Förderung‘ in der Online-Datenbank aktualisiert.

Einige Kommen fördern direkt Modernisierungsmaßnahmen und den Ausbau erneuerbarer Energien, andere nur Gutachten und Energieberatungsleistungen im Vorfeld einer Maßnahme.  „Vielen Hausbesitzern fehlt es erfahrungsgemäß an fachlicher Unterstützung bei der Planung von Sanierungsmaßnahmen“, erklärt Ursula Thering, Projektleiterin beim Kreis Gütersloh. „Die Bezuschussung einer anbieterneutralen Energieberatung durch einige Kommunen und den Kreis bringt hier eine deutliche Verbesserung“, freut sich Thering über die gute Nachfrage nach der ALTBAUNEU-Energieberatung im Kreishaus Gütersloh, in einigen Rathäusern sowie bei den Eigentümern zu Hause. „Die Auswertung unserer Beratungsaktionen hat gezeigt, dass insbesondere die neutrale Energieberatung zu Hause konkrete Entscheidungshilfen für die Umsetzung von Maßnahmen liefert“. 

Bei den Förderprogrammen der Kommunen geht es nicht nur um die Erreichung von Klimaschutzzielen, sondern auch um die Erhaltung alter Bausubstanz und um Schaffung von Anreizen für junge Familien im Ort zu bleiben. ‚Jung kauft Alt‘ heißt zum Beispiel ein kommunales Förderprogramm für junge Menschen in Borgholzhausen, Rietberg, Langenberg und Steinhagen. Das neue Denken in der Baulandpolitik weg vom Neubau hin zum Altbau hänge laut Thering nicht nur mit dem Nachhaltigkeitsgedanken, sondern auch mit dem demographischen Wandel zusammen.

Weitere Informationen zu den Förderprogrammen sind unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh abrufbar. Fachliche Auskunft erteilt der Kreis Gütersloh unter Telefon 05241/85-2762 oder per Mail an Ursula.Thering@gt-net.de.

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