Spanische Spezialeinheiten haben auf einem Frachter im Atlantik circa 6,5 Tonnen Kokain beschlagnahmt. Das aus Panama kommende und unter der Flagge Tansanias fahrende Schiff sei rund 600 Seemeilen (1.100 Kilometer) vor der Küste der Kanaren abgefangen worden, teilte die spanische Polizei mit. Der Zielhafen des Frachters sei Vigo im Nordwesten Spaniens gewesen, hieß es. Alle neun Besatzungsmitglieder seien festgenommen worden. Der spektakuläre Schlag gegen die Koks-Mafia - einer der größten der vergangenen Jahre in Spanien - gelang laut Polizei dank eines Tipps der US-Antidrogenbehörde DEA, den man am 8. Oktober erhalten habe. Die Aktion einer Spezialgruppe der «Policía Nacional» habe am Mittwoch stattgefunden. Mit Unterstützung der spanischen Marine sei der knapp 55 Meter lange und 12 Meter breite Frachter im Atlantischen Ozean geentert worden. Spanien wird nach Erkenntnissen der Behörden zunehmend zu einem der wichtigsten Einfallstore der südamerikanischen Kokain-Mafia in Europa. «Ganz Europa wird derzeit mit Kokain überschwemmt, und Spanien spielt eine wichtige Rolle als Tor zum Kontinent», warnte Anfang des Jahres im Parlament in Madrid der Regierungsbeauftragte für den Nationalen Drogenplan, Joan Ramón Villalbí.
Bildnachweis: © Marcus Brandt/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
6,5 Tonnen Kokain auf Frachter im Atlantik sichergestellt
Spektakulärer Schlag gegen die Drogenmafia: Spanische Fahnder entern im Atlantik ein Schiff aus Lateinamerika und entdecken im Frachtraum eine Riesenmenge an Kokain.
Meistgelesene Artikel
- 23. Mai 2026
Segelflugzeug stürzt auf A45 – ein Toter bei Olpe
Beim Absturz eines Segelflugzeugs auf eine Autobahn im Sauerland kommt der Pilot ums Leben. Die Polizei ermittelt, zur Ursache gibt es noch keine Angaben.
- 22. Mai 2026
Studie: Leben und Arbeiten im Kreis Gütersloh
Gütersloh. Wie leben Menschen aus Rumänien, Polen, Bulgarien oder Nordmazedonien im Kreis Gütersloh? Welche...
- 15. Mai 2026
Öffentlichkeitsfahndung nach vermisstem 15-Jährigen
Gütersloh (ots) - Rietberg (MK) - Seit Mittwoch (13.05.) wird der 15-jährige Dean P. aus einer Jugendeinrichtung in...
Neueste Artikel
- 14. Juni 2026
Nach Beben auf Philippinen: Zahl der Toten steigt auf 61
Das weltweit stärkste Beben des Jahres traf am Montag Teile der Insel Mindanao im Süden der Philippinen. Auch Tage später werden dort immer noch Leichen geborgen. Einige Dörfer sind nicht erreichbar.
- 14. Juni 2026
Tod am Berg: 22-Jähriger stürzt 130 Meter tief
Zunächst meistert ein Bergsteiger einen anspruchsvollen Aufstieg im Karwendelgebirge bei Mittenwald. Dann kommt es beim Abstieg zum tragischen Unfall. Warum stürzte der 22-Jährige ab?
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 14. Juni 2026
Nach Beben auf Philippinen: Zahl der Toten steigt auf 61
Das weltweit stärkste Beben des Jahres traf am Montag Teile der Insel Mindanao im Süden der Philippinen. Auch Tage später werden dort immer noch Leichen geborgen. Einige Dörfer sind nicht erreichbar.
- 14. Juni 2026
Tod am Berg: 22-Jähriger stürzt 130 Meter tief
Zunächst meistert ein Bergsteiger einen anspruchsvollen Aufstieg im Karwendelgebirge bei Mittenwald. Dann kommt es beim Abstieg zum tragischen Unfall. Warum stürzte der 22-Jährige ab?





