Der Deutsche Alpenverein (DAV) will das Mountainbiken vor allem in der Nähe von Städten stärker unterstützen. Auf seiner Hauptversammlung bis Samstag in Würzburg möchte der Verband dazu neue Fördermöglichkeiten beschließen, wie ein DAV-Sprecher mitteilte. Beispiele für förderwürdige Projekte seien etwa Dirtparks, Pumptracks und Bikeparks - also verschiedene künstlich angelegte Strecken für den Mountainbikesport. Bei der Diskussion über neue Fördertöpfe spielen demnach auch Klimaschutzaspekte eine Rolle. Werden insbesondere Projekte in der Nähe von Wohnorten gefördert, verzichten Mountainbiker möglicherweise öfter auf die Anreise zu weiter entfernten Zielen. Als weiteres Thema wird sich der DAV mit einem Leistungssportkonzept fürs Klettern und Skibergsteigen beschäftigen. Eine Arbeitsgruppe hat sich zwei Jahre lang mit der Frage auseinandergesetzt, wie der Leistungssport beim DAV nachhaltiger und erfolgreicher gestaltet werden kann. Zudem steht ein Konzept für mehr politische Arbeit für Klima- und Naturschutz zur Debatte. Der DAV habe mehr als 1,5 Millionen Mitglieder, entsprechend groß sei seine gesellschaftliche Bedeutung, teilte der Sprecher mit. Der Einfluss des Verbands auf die Bundespolitik soll künftig ausgebaut werden. Über das Konzept und die dafür nötigen Ressourcen sollen die Mitglieder des Naturschutz- und Bergsportverbands ein Urteil fällen. Zur Versammlung in Würzburg werden rund 600 Delegierte aus 355 Sektionen erwartet. Zu den Gästen zählt unter anderem Bayerns Sport- und Innenminister Joachim Herrmann (CSU).
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Alpenverein möchte Mountainbiken stärker fördern
Der DAV trifft sich in Würzburg zu seiner Hauptversammlung. Dort stehen wichtige Richtungsentscheidungen zum Mountainbiken, Leistungsport und politischen Engagement des Verbands an.
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