10. November 2025 / Aus aller Welt

Auch drei Deutsche durch Riesenwellen auf Teneriffa verletzt

Warnungen ignoriert: Auf Teneriffa wurden mehrere Menschen von hohen Wellen erfasst. Unter den Verletzten sind auch drei Deutsche. Die Behörden mahnen zur Vorsicht an den Küsten.

Der Rettungsdienst versorgt am Strand von Roque de Las Bodegas mehrere Menschen, die durch eine Riesenwelle verletzt wurden.
Veröffentlicht am 10. November 2025 um 11:23 Uhr von dpa

Bei den schweren Unglücken durch Riesenwellen auf der Urlauberinsel Teneriffa sind auch drei Deutsche verletzt worden. Sie hätten leichte bis mittelschwere Verletzungen davongetragen, hieß es aus dem Auswärtigen Amt in Berlin. Das Deutsche Konsulat Las Palmas stehe mit den Betroffenen in Kontakt. 

Wo die Menschen zu Schaden kamen, welcher Art die Verletzungen waren und ob die Betroffenen deshalb in ein Krankenhaus mussten, teilte das Ministerium nicht mit. Die spanischen Behörden haben nach eigenen Angaben keine Informationen über deutsche Verletzte. 

An zwei Orten der Insel im Atlantik vor der Küste Nordafrikas waren am Samstag zahlreiche Menschen durch mehrere Meter hohe Wellen ins Meer gerissen worden. Eine 79-Jährige, bei der es sich niederländischen Medienberichten zufolge um eine Frau aus Groningen handelte, kam ums Leben und 15 Menschen, darunter auch sechs Franzosen, wurden verletzt. Rettungskräfte bargen an anderen Küstenabschnitten der Insel noch zwei weitere Tote. Ob es sich ebenfalls um Opfer von Riesenwellen handelte, ist bisher unklar. 

Warnungen der Behörden wurden in den Wind geschlagen 

Vieles deutet aber darauf hin, dass in allen Fällen ein erhebliches Maß an Unvorsichtigkeit seitens der Betroffenen vorlag. Einige hätten eine eigens angebrachte Sicherheitsabsperrung missachtet. Die Behörden hatten frühzeitig gewarnt: «Äußerste Vorsicht an der Küste: Stell dich nicht an das Ende von Molen oder Wellenbrechern und geh kein Risiko ein, um Fotos oder Videos in der Nähe brechender Wellen zu machen.» Vor allem im Herbst und Winter werden die West- und Nordküsten Teneriffas und der anderen Kanaren-Inseln oft von sehr großen Wellen getroffen, die durch Stürme weit draußen im Atlantik entstehen.


Bildnachweis: © 112 Canarias/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Osterfeuer für das „Abenteuer Alpen“ – Die KjG Neuenkirchen lädt ein!
Stadt Rietberg

Besucher erwartet ein Abend mit Andacht, Feuer, Bratwurst und Getränken

weiterlesen...
«Es geht ihm schlecht» - Lage des Buckelwals unverändert
Aus aller Welt

Seit Tagen hält das Drama um den Buckelwal in der Ostsee an. Die Menschen in Deutschland fiebern mit - wird er sich erneut befreien können? Die Experten hoffen auf die Dunkelheit.

weiterlesen...
Erneute Auszeichnung für drei starke Innungsbetriebe
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Drei Betriebe aus dem Bereich des Lebensmittelhandwerks dürfen sich erneut über eine besondere Anerkennung freuen: Die...

weiterlesen...

Neueste Artikel

Rettungsaktion für den Buckelwal wird fortgesetzt
Aus aller Welt

Die Rettungsaktion für den gestrandeten Buckelwal vor der Insel Poel läuft weiter. Der Ausgang der aufwendigen Aktion ist ungewiss.

weiterlesen...
Limo, Tiefkühlpizza, Wurst - für Kinder besonders schädlich?
Aus aller Welt

Hochverarbeitete Lebensmittel wie Chips oder Wurst sind bei Kindern oft beliebt. Doch wer zu viel davon isst, kann dick werden. Fachleute erläutern, welche Folgen das noch haben kann.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Rettungsaktion für den Buckelwal wird fortgesetzt
Aus aller Welt

Die Rettungsaktion für den gestrandeten Buckelwal vor der Insel Poel läuft weiter. Der Ausgang der aufwendigen Aktion ist ungewiss.

weiterlesen...
Limo, Tiefkühlpizza, Wurst - für Kinder besonders schädlich?
Aus aller Welt

Hochverarbeitete Lebensmittel wie Chips oder Wurst sind bei Kindern oft beliebt. Doch wer zu viel davon isst, kann dick werden. Fachleute erläutern, welche Folgen das noch haben kann.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner