17. März 2023 / Aus aller Welt

Australischer Dauer-Surfer beansprucht Bestmarke für sich

Den Weltrekord im Dauersurfen wollte Blake Johnston nicht nur brechen, sondern den Stab noch deutlich höher legen. Nach 40 Stunden auf dem Brett sollen nun auch andere von seinem Erfolg profitieren.

Der erschöpfte Blake Johnston wird von Freunden und Betreuern getragen, nachdem er den längsten Surf-Weltrekord von 500 Wellen in 40 Stunden vor der Küste Sydneys überboten hat.
Veröffentlicht am 17. März 2023 um 12:18 Uhr von dpa

Ein australischer Ex-Profisurfer hat nach eigenen Angaben einen Dauerrekord auf dem Brett aufgestellt und nebenbei Geld für einen guten Zweck gesammelt. Vor der Küste der Millionenmetropole Sydney sprang Blake Johnston am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) erst von seinem Board, nachdem er eigenen Worten zufolge den bisherigen Weltrekord im Dauersurfen des Südafrikaners Josh Elsin von 30 Stunden und elf Minuten gebrochen hatte.

Am Strand Cronulla ging der 40-Jährige kurz an Land, um vor Reporten, jubelnden Fans und Schaulustigen zu sprechen, wie in einem Video auf seinem Instagram-Account zu sehen ist. «Ich muss noch was erledigen», sagte Johnston mit Blick dann auf die selbst gesetzte Marke von 40 Stunden Dauersurfen: «Ich sagte, 40 (Stunden), also gehen wir noch einmal zurück.» Sein Dauersurfen hatte er am frühen Donnerstagmorgen begonnen.

Nach weiteren zehn Stunden auf dem Surfbrett und mindestens 500 gemeisterten Wellen kam der Surflehrer dann am Freitagnachmittag endgültig an Land. Johnston wurde von Sanitätern versorgt und von Fans auf den Schultern getragen, wie auf Fotos zu sehen ist. Dann fuhr er mit seiner Familie im Auto davon. Ziel seines Rekordversuchs war es auch, Geld für eine Stiftung zu sammeln, die sich um die psychische Gesundheit Jugendlicher kümmert: «Jeder verdient es, sich toll zu fühlen.»


Bildnachweis: © Jane Dempster/AAP/dpa
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