29. September 2025 / Aus aller Welt

Bad Bunny übernimmt Halbzeit-Show beim Super Bowl

Sie gilt als die größte Bühne der Welt, die Halbzeit-Show des Super Bowl. Im kommenden Endspiel der Football-Saison wird der Sänger Bad Bunny die Show gestalten.

Bad Bunny wird der Star der Halbzeit-Show des Super Bowl am 8. Februar. (Archivbild)
Veröffentlicht am 29. September 2025 um 07:24 Uhr von dpa

Bad Bunny wird bei der Halbzeit-Show des Super Bowl auftreten. Das teilten Apple Music, die National Football League (NFL) und Roc Nation mit. «Was ich fühle, geht über mich selbst hinaus. Das ist für alle, die vor mir kamen und zahllose Yards gelaufen sind, damit ich kommen und den Touchdown erzielen kann», sagte der Puerto Ricaner (31) in einem Statement.

Der Auftritt sei «für mein Volk, meine Kultur und unsere Geschichte», so der Künstler, der gebürtig Benito Antonio Martínez Ocasio heißt. Und auf Spanisch hieß es weiter: «Geh und sag deiner Großmutter, dass wir bei der Halftime-Show des Super Bowl sein werden.» Rapper Jay-Z, Gründer von Roc Nation, kommentierte: «Was Benito für Puerto Rico getan hat und weiterhin tut, ist inspirierend. Wir fühlen uns geehrt, ihn auf der größten Bühne der Welt zu haben.»

In einem gemeinsamen Instagram-Post von Bad Bunny, der NFL, dem Sportprogramm «SNF on NBC», Apple Music und Roc Nation sitzt der Sänger auf Football-Torstangen am Strand. Die Kamera zoomt zurück, bis das Datum des Super Bowl eingeblendet wird: der 8. Februar. Das Endspiel der Saison findet in Santa Clara, Kalifornien, statt. In diesem Jahr trat Rapper Kendrick Lamar mit Sängerin SZA beim Super Bowl auf.

Bad Bunny hatte kurz vor der Verkündung den Auftritt in einem Post auf der Plattform X angedeutet: «Ich habe darüber nachgedacht und mit meinem Team diskutiert und ich glaube, ich werde nur einen Tour-Stopp in den USA machen.» Damit nahm der Puerto Ricaner Bezug zu seiner Entscheidung, das US-Festland bei seiner Welt-Tournee auszusparen - aus Sorge vor der US-Einwanderungsbehörde ICE. Die Behörde geht verstärkt gegen Einwanderer vor, die sich ohne Papiere in den USA aufhalten. «Es gab das Problem, dass die verdammte ICE vor meinem Konzert stehen könnte», hatte der Grammy-Gewinner in einem Interview gesagt.


Bildnachweis: © Amy Harris/Invision/AP/dpa
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