Nach der Explosion in einem Haus in Lychen deutet sich Gas als eine mögliche Ursache an. «Die Gaskonzentration ist nach wie vor hoch», sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Eine Gasexplosion könne aber als Ursache noch nicht mit Sicherheit genannt werden. «Es finden umfangreiche Erdarbeiten statt», sagte der Sprecher. «Weitere Evakuierungsmaßnahmen laufen.» Inzwischen hätten 24 Menschen die umliegenden Häuser verlassen. Der Markt sei weiter für den Verkehr gesperrt, was zu weiträumigen Behinderungen führe. Ein Doppelhaus mit zwei Geschäften - darunter einer Bäckerei - und Wohnungen war am Freitag teilweise eingestürzt. Eine Frau erlitt Gesichtsverletzungen. Die Bürgermeisterin von Lychen, Karola Gundlach, zeigte sich nach der Explosion mitten in der Stadt bestürzt. «So etwas haben wir hier auch noch nicht gehabt», sagte die parteilose Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Sie habe einen Schreck bekommen, als sie das Haus gesehen habe. Ihr sei durch den Kopf gegangen, ob noch jemand im Haus sei. Die Stadt hilft nach ihren Angaben bei der Versorgung von evakuierten Menschen und bei der Suche nach Unterkünften. Der Mitarbeiterin der Bäckerei, die verletzt worden war, gehe es schon wieder ganz gut, sagte die Bürgermeisterin.
Bildnachweis: © Horst Skoupy/Uckermark Kurier/dpa
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Hohe Gaskonzentration nach Explosion in Bäckerei
Ein Knall reißt die kleine Stadt Lychen am frühen Morgen aus dem Schlaf. Nur noch Trümmer sind von einem Teil eines Hauses am Markt vorhanden, in dem eine Bäckerei war.
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