Nach den Krawallen im vergangenen Jahr und wegen des Gaza-Kriegs plant die Berliner Polizei zum Jahresende einen Großeinsatz. «Es ist der größte Polizeieinsatz an Silvester der letzten Jahrzehnte», sagte Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik der Deutschen Presse-Agentur. «Das liegt vor allem am Nahost-Konflikt, der die Einsatzlage deutlich anspruchsvoller und komplexer macht.» Im vergangenen Jahr hatte es in einigen Vierteln Berlins und anderen Großstädten neben dem üblichen heftigen Feuerwerk in den Straßen auch viele Böllerwürfe und andere Angriffe auf Polizisten, Feuerwehrleute und Sanitäter gegeben. In der Silvesternacht seien 2000 bis 2500 Berliner Polizisten und Unterstützung aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und von der Bundespolizei im Einsatz, kündigte Slowik an. «Parallel wird die Zahl der Streifenwagen von 150 wie sonst nachts üblich auf 220 erhöht.» Dazu kämen noch 500 Bundespolizisten an den S-Bahnhöfen und Fernbahnhöfen. Gründe für das so deutlich erhöhte Polizeiaufgebot seien zum einen die Erfahrungen des vergangenen Jahres. «Wir erhöhen den Schutz der Feuerwehr und der anderen Rettungskräfte deutlich. Und sind auch in den entsprechenden Stadtteilen sehr präsent auf der Straße», sagte Slowik. Dazu komme die Emotionalisierung durch den Konflikt im Nahen Osten. «Wir gehen durchaus davon aus, dass diese Emotionen auch auf der Straße ausgelebt werden.»
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Berliner Polizei: Größter Silvestereinsatz seit Jahrzehnten
Im vergangenen Jahr gab es in Berlin und anderen Großstädten Angriffe auf Polizisten und Feuerwehrleute. Nun hat der Nahost-Konflikt die Lage verschärft. Die Polizeipräsidentin holt sich Verstärkung.
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