Bagger, Teleskoplader, Schaufeln, Bretter zur Verschalung: Am Riesenschneemann in Bischofsgrün haben die Helfer seit den Morgenstunden gebaut. Am Nachmittag thronte dann bereits der Hut auf Riesenschneemann «Jakob». Die freiwilligen Helfer, die Jahr für Jahr kurz vor Fasching die riesige Skulptur aus Schnee in der Mitte des fränkischen Ortes bauen, trotzten am Freitag auch dem ungemütlichen Wetter: Nebel und Wind statt Wintersonne. Tonnenweise Schnee lagerte auf dem Marktplatz, als die Arbeit begann. Körper und Kopf des Schneemanns wurden zunächst verschalt, später folgten der riesige Hut, eine Fliege, Knöpfe und ein Schal als Deko - und dem Schneemann wurde ein freundlich lächelndes Gesicht verpasst. «Es ging sehr gut vorwärts», schilderte Wilhelm Zapf von der Tourist-Info Bischofsgrün. Groß ist der Schneemann in diesem Jahr «stolze 10,80 Meter», wie Zapf mitteilte. 1985 wurde erstmals in Bischofsgrün (Landkreis Bayreuth) ein riesiger Schneemann errichtet, entstanden ist die Idee in einer gemütlichen Runde einiger Ortsbewohner. Bald wurde daraus eine Tradition für die Faschingszeit. Der bisher größte Schneemann war 2015 gebaut worden - mit 12,65 Metern Höhe. Stehen bleiben darf «Jakob», bis ihn der Regen, milde Temperaturen oder die Frühlingssonne zum Schmelzen bringen.
Bildnachweis: © Nicolas Armer/dpa
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Bischofsgrüner Riesenschneemann lächelt bei jedem Wetter
Wie jedes Jahr seit 1985 haben Helfer in Bischsgrün einen Schneemann errichtet, der sich sehen lassen kann. Er kann bleiben, bis es ihm zu warm wird.
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