14. August 2021 / Aus aller Welt

Corona: Jeder fünfte Urlauber laut Studie nicht gut erholt

Abstand zum Alltag finden - das erhoffen sich viele Menschen in ihrem Urlaub. Die Corona-Pandemie macht es mit der Erholung aber schwierig, wie eine Studie belegt.

Urlaub in Zeiten der Corona-Pandemie: Jeder fünfte Deutsche hat sich in diesem Sommer nicht gut oder überhaupt nicht erholt.

Urlaub in Zeiten der Corona-Pandemie: Jeder fünfte Deutsche hat sich in diesem Sommer nicht gut oder überhaupt nicht erholt. Das ist das Ergebnis des Urlaubsreports 2021 der Krankenkasse DAK-Gesundheit.

Damit bleibe der Anteil der Urlauberinnen und Urlauber, die sich in den Ferien nicht entspannen konnten, im Vergleich zum Vorjahr konstant hoch. Vor allem Frauen hätten sich schlecht entspannen können, teilte die DAK-Gesundheit in Hamburg mit. Acht Prozent der weiblichen Befragten klagten darüber, im Urlaub gar keine Erholung gefunden zu haben. Bei den Männern waren es drei Prozent.

Laut DAK konnten sich 19 Prozent der Deutschen in diesem Jahr in den Ferien nicht gut erholen - 2020 war der Anteil ähnlich hoch gewesen. 2019 waren es lediglich 13 Prozent gewesen. Besonders gestresst seien die 30- bis 44-Jährigen (28 Prozent). 60 Prozent der Befragten, die sich nicht gut erholen konnten, gelang es nicht, Abstand zum Alltag zu gewinnen. Auch gescheiterte Reisepläne spielten eine große Rolle, schlechtes Wetter wurde ebenfalls als Grund genannt.

Der Report zeige auch starke regionale Unterschiede, teilte die DAK weiter mit. Von den Bayern hätten sich fast jede zweite Urlauberin und jeder zweite Urlauber sehr gut erholt (48 Prozent). Das ist bundesweit der beste Wert. Schlusslicht sei Nordrhein-Westfalen: Dort fühlten sich der Untersuchung zufolge nach dem Urlaub nur 31 Prozent der Befragten sehr gut erholt.

Der DAK-Urlaubsreport ist den Angaben zufolge eine repräsentative Bevölkerungsbefragung durch Forsa im Auftrag der DAK-Gesundheit. Vom 26. Juli bis 4. August 2021 wurden 1000 Frauen und Männer, die in diesem Sommer schon Urlaub hatten, befragt.


Bildnachweis: © Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa
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