Der niederländische Zoll hat im Hafen von Rotterdam drei Tonnen Kokain im Straßenverkaufswert von 225 Millionen Euro entdeckt. Das Rauschgift wurde vor zwei Tagen in einem Container aus Ecuador zwischen Fässern mit Bananenpüree entdeckt, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Der Container war für eine Firma in Basel bestimmt, die nach Einschätzung der Ermittler mit dem Schmuggel vermutlich nichts zu tun hat. Es handele sich um einen der größten Kokainfunde im Hafen von Rotterdam. Das Rauschgift wurde inzwischen vernichtet. Unabhängig von dem jüngsten Drogenfund wurden im Hafen Rotterdam in den vergangenen Wochen zwölf Beschäftigte einer Containerfirma wegen des Verdachts des Kokainschmuggels und der Korruption festgenommen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die zehn Männer und zwei Frauen sollen ihre Kenntnis über den Hafen zur Einfuhr und zum Weitertransport von Kokain genutzt und auch Rauschgift aus Containern geholt haben. Wie der niederländische Zoll bereits am Vortag mitteilte, wurden im ersten Halbjahr 2021 rund 50 Tonnen Drogen beschlagnahmt, die die niederländischen Häfen zum Ziel hatten. Rund 22 Tonnen wurden in den Niederlanden selber beschlagnahmt, 28 Tonnen entdeckten Zollfahnder bereits im Ausland. Um den Handel mit Drogen von den Niederlanden aus einzudämmen, kontrollieren die Behörden Postsendungen ins Ausland seit dem vergangenen Sommer intensiver. Dabei seien rund 8000 Briefe und Pakete mit Rauschgift entdeckt worden, erklärte der Zoll.
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Drei Tonnen Kokain im Hafen von Rotterdam entdeckt
Dem niederländischen Zoll ist ein Schlag gegen den internationalen Drogenmarkt gelungen. In einem Container mit Bananenpüree aus Ecuador fanden die Fahnder drei Tonnen Kokain.
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