14. Februar 2023 / Aus aller Welt

Ein Toter bei Feuer in Flüchtlingsunterkunft

Nach dem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Hamburg-Winterhude ist die Identität des Toten weiter ungeklärt. Bekannt ist nur, dass es sich um einen Mann handelt. Die Ermittlungen dauern an.

Feuerwehrleute bei Löscharbeiten vor den Container-Einheiten einer Flüchtlingsunterkunft in Hamburg.
Veröffentlicht am 14. Februar 2023 um 22:59 Uhr von dpa

Nach dem Brand in einer Unterkunft für Flüchtlinge und Wohnungslose in Hamburg mit einem Toten hat das zuständige Landeskriminalamt (LKA) die Ermittlungen aufgenommen. Die Identität des Toten sei weiter ungeklärt, teilte die Polizei am Dienstag mit. Klar sei bislang nur, dass es sich um einen Mann handele. Auch die Brandursache sei noch unklar.

Passanten hatten am frühen Montagabend die Feuerwehr alarmiert, nachdem sie Flammen im Haus 18 der Wohnunterkunft am Tessenowweg im Bezirk Nord gesehen hatten. Bei Eintreffen von Feuerwehr und Polizei habe das Obergeschoss des aus Containern zusammengesetzten Gebäudes im Stadtteil Winterhude bereits in voller Ausdehnung gebrannt.

Ein 38 Jahre alter Bewohner hatte den Angaben zufolge vor Eintreffen der Feuerwehr noch versucht, selbst zu helfen. Dabei habe er eine Rauchvergiftung erlitten und sich an der Hand verletzt. Er sei anschließend in einem Krankenhaus ambulant behandelt worden.

Das Haus 18 ist vorerst nicht mehr bewohnbar und wurde nach Polizeiangaben insbesondere zur Ermittlung der Brandursache beschlagnahmt. Der städtische Betreiber Fördern und Wohnen habe inzwischen Notunterkünfte für zehn betroffene Bewohner organisiert.

Die Höhe des Sachschadens konnte vorerst nicht beziffert werden. Laut Feuerwehr hat der Brand im Obergeschoss eine Fläche von etwa 15 mal 25 Metern in Mitleidenschaft gezogen. Etwa 75 Einsatzkräfte konnten das Feuer am Montagabend löschen.


Bildnachweis: © Jonas Walzberg/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Segelflugzeug stürzt auf A45 – ein Toter bei Olpe
Aus aller Welt

Beim Absturz eines Segelflugzeugs auf eine Autobahn im Sauerland kommt der Pilot ums Leben. Die Polizei ermittelt, zur Ursache gibt es noch keine Angaben.

weiterlesen...
Studie: Leben und Arbeiten im Kreis Gütersloh
Kreis Gütersloh

Gütersloh. Wie leben Menschen aus Rumänien, Polen, Bulgarien oder Nordmazedonien im Kreis Gütersloh? Welche...

weiterlesen...
 Öffentlichkeitsfahndung nach vermisstem 15-Jährigen
Polizeimeldung

Gütersloh (ots) - Rietberg (MK) - Seit Mittwoch (13.05.) wird der 15-jährige Dean P. aus einer Jugendeinrichtung in...

weiterlesen...

Neueste Artikel

Kronprinz Haakon sagt Termin wegen Mette-Marits Krankheit ab
Aus aller Welt

Mette-Marit leidet an einer unheilbaren Krankheit und braucht eine neue Lunge. Ihr Zustand hat sich jüngst deutlich verschlechtert. Jetzt leert ihr Ehemann seinen Terminkalender, um bei ihr zu sein.

weiterlesen...
Bildungsminister wollen kritischen Umgang mit Social Media
Aus aller Welt

Schüler sollen Social Media nicht nur konsumieren, sondern verstehen – und sich besser vor digitalen Risiken schützen können. Was die Bildungsminister zum Umgang mit Social Media beschlossen haben.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Kronprinz Haakon sagt Termin wegen Mette-Marits Krankheit ab
Aus aller Welt

Mette-Marit leidet an einer unheilbaren Krankheit und braucht eine neue Lunge. Ihr Zustand hat sich jüngst deutlich verschlechtert. Jetzt leert ihr Ehemann seinen Terminkalender, um bei ihr zu sein.

weiterlesen...
Bildungsminister wollen kritischen Umgang mit Social Media
Aus aller Welt

Schüler sollen Social Media nicht nur konsumieren, sondern verstehen – und sich besser vor digitalen Risiken schützen können. Was die Bildungsminister zum Umgang mit Social Media beschlossen haben.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner