20. Januar 2023 / Aus aller Welt

Fahrt ohne Gurt: Premier Rishi Sunak muss Strafe zahlen

Für seinen Fehler hat sich der britische Premierminister entschuldigt. Eine Strafe für seine Missachtung der Anschnallpflicht muss Rishi Sunak dennoch zahlen.

Rishi Sunak gesteht «seinen Fehler voll und ganz ein».

Nach einer Autofahrt ohne Gurt muss der britische Premierminister Rishi Sunak Strafe zahlen. Die Polizei der Grafschaft Lancashire teilte mit, man habe einem 42-jährigen Mann aus London einen entsprechenden Bescheid ausgestellt, nachdem in den sozialen Medien ein Video verbreitet worden sei, in dem eine Person im Auto ohne Gurt unterwegs gewesen sei.

Dabei geht es um einen Social-Media-Clip, der direkt auf dem Instagram-Kanal von Sunak verbreitet worden war. Der Premier wirbt darin auf seiner Fahrt durch Lancashire für seine Maßnahmen zur Angleichung der Lebensverhältnisse im wirtschaftlich abgehängten Norden Englands - und ist dabei unangeschnallt auf der Rückbank zu sehen. Schnell häufte sich Kritik an der gurtlosen Fahrt.

Sunak entschuldigte sich über seinen Sprecher und ließ erklären, er habe den Gurt nur kurz für die Aufnahme des Videos abgenommen und akzeptiere, dass dies ein Fehler gewesen sei. «Der Premierminister glaubt, dass jeder einen Sicherheitsgurt tragen sollte.»

Ein Verstoß gegen die Anschnallpflicht kann in Großbritannien mit einer Geldbuße von 100 bis zu 500 Pfund (etwa 570 Euro) geahndet werden. Nach dem Bescheid der Polizei teilte ein Regierungssprecher am Freitagabend umgehend mit, Sunak werde die Strafe zahlen. Er gestehe «seinen Fehler voll und ganz ein».

Es ist bereits das zweite der Öffentlichkeit bekannte Mal, dass Sunak für ein Vergehen zur Kasse gebeten wird: Der Premier war im sogenannten Partygate-Skandal während der Corona-Pandemie - damals noch als Finanzminister unter dem früheren Regierungschef Boris Johnson - wegen eines Verstoßes gegen die Corona-Maßnahmen mit einer Strafe belegt worden.


Bildnachweis: © Aaron Chown/PA Wire/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Ein neuer Lebensabschnitt wartet auf Dich!
Job der Woche

Im Interview mit dem Auszubildenden der WIRUS Fenster GmbH & Co. KG

weiterlesen...
Brand in einem Einfamilienhaus
Polizeimeldung

Samstagabend (07.01.23, 20.03 Uhr)

weiterlesen...

Neueste Artikel

Mehr als 1400 Tote und erneutes Beben in der Türkei
Aus aller Welt

Erst bebt es nachts, dann mittags erneut: Das ganze Ausmaß der Katastrophe an der türkisch-syrischen Grenze ist noch nicht abzusehen, die Zahl der Toten steigt und steigt. Internationale Hilfe läuft an.

weiterlesen...
Chat-Dienst für organisierte Kriminalität stillgelegt
Aus aller Welt

Bei der Durchsuchung des «Cyberbunkers» 2019 kamen Ermittler auf die Spur von Exclu: Über diesen Dienst tauschten sich vor allem Drogenhändler aus. Nun wurden 48 Beschuldigte festgenommen.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Mehr als 1400 Tote und erneutes Beben in der Türkei
Aus aller Welt

Erst bebt es nachts, dann mittags erneut: Das ganze Ausmaß der Katastrophe an der türkisch-syrischen Grenze ist noch nicht abzusehen, die Zahl der Toten steigt und steigt. Internationale Hilfe läuft an.

weiterlesen...
Chat-Dienst für organisierte Kriminalität stillgelegt
Aus aller Welt

Bei der Durchsuchung des «Cyberbunkers» 2019 kamen Ermittler auf die Spur von Exclu: Über diesen Dienst tauschten sich vor allem Drogenhändler aus. Nun wurden 48 Beschuldigte festgenommen.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner