Das Dreigestirn mit Prinz Sven I. an der Spitze und Vertreter verschiedener Karnevalsgesellschaften sind am Samstag zu einem ökumenischen Gottesdienst im Kölner Dom zusammengekommen. Nur wenige Jecken - darunter auch das Kinder-Dreigestirn - fanden wegen der Corona-Einschränkungen Einlass. Weil der Chorgesang nicht erlaubt war, sorgte der Künstler und Büttenredner Thomas Cüpper mit Schifferklavier und kölschem Liedgut für den musikalischen Teil des Gottesdienstes. Karnevalsprinz Sven I. sieht sich gerade durch die derzeitigen Corona-Einschränkungen gefordert. Natürlich sei es erst mal eine große Enttäuschung gewesen, als klar geworden sei, dass der reguläre Karneval wieder nicht gemeinsam gefeiert werden könne, sagte Sven I. der Deutschen Presse-Agentur. «Aber der Karneval fällt ja nicht aus, es sind lediglich bestimmte Veranstaltungen abgesagt. Wir erleben zwei ganz außergewöhnliche Sessionen und machen viele Erfahrungen, die andere Dreigestirne nie hatten oder haben werden.» Erstmals in der Kölner Karnevalsgeschichte bilden dieselben drei Personen zwei Jahre hintereinander das Kölner Dreigestirn aus Prinz, Bauer und Jungfrau. Der Gedanke dahinter war ursprünglich, dass das Dreigestirn nach der Corona-Saison auch eine normale Karnevalszeit mitmachen sollte. Daraus wird nun aber wieder nichts. Diskussionen um eine mögliche dritte Amtszeit seien derzeit kein Thema, sagte Sven. Seine beiden Mitstreiter und er konzentrierten sich voll auf die Gegenwart. Es gehe darum, kleine jecke Momente zu kreieren, die den Kölnern ein wenig warmes «Karnevalsjeföhl» nach Hause bringen könnten.
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Gottesdienst mit Dreigestirn und Karnevalisten im Kölner Dom
Fällt der Karneval in Köln dieses Jahr aus oder nicht? Der amtierende Prinz Sven I. gibt die Antwort - und setzt dabei auf «Karnevalsjeföhl».
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