Nach einem Großbrand an einer Kölner Schule fällt der reguläre Unterricht für Hunderte Schüler und Schülerinnen bis auf Weiteres aus. Am Montagabend stand das Schulgebäude in Flammen, etwa 100 Feuerwehrleute waren die gesamte Nacht im Einsatz, wie die Rettungskräfte mitteilten. Der Dachstuhl wurde komplett zerstört. Die Brandursache war zunächst unklar. Die Grundschule, in der auch Teile einer Gesamtschule untergebracht seien, blieb am Dienstag geschlossen. Etwa 400 Schülerinnen und Schüler seien von dem Unterrichtsausfall betroffen, sagte eine Stadtsprecherin. Voraussichtlich bis zum 3. Dezember soll demnach eine Notbetreuung angeboten werden. «Wer kann, bleibt aber erstmal zuhause», sagte die Sprecherin. «Wir wissen noch gar nicht, in welchem Zustand das Gebäude ist.» Am Donnerstag soll über das weitere Vorgehen beraten werden. Die Polizei übernahm die Ermittlungen zur Brandursache. Das Feuer war demnach in einem Gebäudeteil ausgebrochen, der hauptsächlich für den Gesamtschulunterricht genutzt werde. Eine Polizeisprecherin sprach von einem «sehr hohen Sachschaden». Niemand sei verletzt worden. Die Einsatzkräfte waren am Montag gegen 19.45 Uhr zu dem Brand im Stadtteil Ehrenfeld gerufen worden. «Es sind zahlreiche Notrufe bei uns eingegangen», sagte ein Feuerwehrsprecher. Bereits auf dem Weg zu der Schule hätten die Einsatzkräfte starken Rauch gesehen. Das Feuer sei am späten Montagabend unter Kontrolle gebracht worden. Die Feuerwehrkräfte seien noch bis Dienstagmorgen an der Schule geblieben, um mögliche Brandnester zu bekämpfen, erklärte der Sprecher. Die Astrid-Lindgren-Grundschule porträtiert sich auf ihrer Website als «Ganztagsgrundschule mit inklusivem Lernen, die offen ist für alle Kinder, ungeachtet ihrer religiösen Zugehörigkeit und ihrer ethnischen Herkunft».Es gibt eine Notbetreuung für die Schüler
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Großbrand in Kölner Schule: Kein Unterricht für die Schüler
Hohe Flammen und dichter Rauch zerstören am Montagabend Teile einer Kölner Schule. Bei den Löscharbeiten bricht zudem ein Dachstuhl zusammen. Für Hunderte Schüler und Schülerinnen fällt der Unterricht zunächst aus.
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