Verheerende Buschbrände haben im Osten von Australien bereits 8000 Hektar Land zerstört. Mindestens ein Mensch sei in den Flammen in der Region Western Downs im Bundesstaat Queensland ums Leben gekommen, berichtete die Nachrichtenagentur AAP unter Berufung auf den Bürgermeister Paul McVeigh. Die Leiche, die gestern Abend in der Nähe eines Damms entdeckt wurde, sei bisher noch nicht identifiziert worden. Mehr als 200 Menschen seien aus ihren Häusern in Evakuierungszentren geflüchtet, viele hätten ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Wie viele Häuser betroffen sind, sei noch unklar, sagte McVeigh. «Im Moment liegt die offizielle Zahl bei fünf, aber leider wissen wir, dass die Zahl angesichts eines so heftigen Feuers noch steigen wird.» Viele Feuerwehrleute seien völlig erschöpft. Die verschiedenen Brände zu bekämpfen, sei extrem schwer, weil der Wind sich ständig drehe und die Flammen teilweise 15 Meter hoch loderten. Besonders schlimm betroffen waren kleinere Ortschaften wie Tara, Kogan, Millmerran und Wieambilla. Die Behörden hatten die Bürger in den vergangenen Tagen aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Es sei für sie weiter nicht sicher, in ihre Häuser zurückzukehren, teilten die «Queensland Fire and Emergency Services» (QFES) mit. Derzeit lodern 53 Buschfeuer in Queensland. Wegen hoher Temperaturen und starker Winde rechnen die Behörden auch für die kommenden Tage nicht damit, dass sich die Situation entspannt. Erst zum Wochenende soll es Meteorologen zufolge etwas abkühlen. Dann könnte es auch Regen geben.
Bildnachweis: © Queensland Fire And Emergency Se/Queensland Fire and Emergency Services via AAP/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Hunderte auf der Flucht vor Buschbränden in Australien
53 Buschfeuer lodern derzeit im ostaustralischen Queensland - und das Wetter könnte die Brände weiter anfachen. Die Menschen fliehen aus ihren Häusern. Bis jetzt wurde ein Toter geborgen.
Meistgelesene Artikel
- 23. Mai 2026
Segelflugzeug stürzt auf A45 – ein Toter bei Olpe
Beim Absturz eines Segelflugzeugs auf eine Autobahn im Sauerland kommt der Pilot ums Leben. Die Polizei ermittelt, zur Ursache gibt es noch keine Angaben.
- 22. Mai 2026
Studie: Leben und Arbeiten im Kreis Gütersloh
Gütersloh. Wie leben Menschen aus Rumänien, Polen, Bulgarien oder Nordmazedonien im Kreis Gütersloh? Welche...
- 17. Mai 2026
Mobile Hühnerstallsysteme aus Rietberg gewinnen in Landwirtschaft und Direktvermarktung an Bedeutung
Wie ein Hersteller aus Ostwestfalen den Markt für Mobilställe verändert
Neueste Artikel
- 16. Juni 2026
Festgenommene nach Fund von totem Baby wieder frei
Eine Obduktion hat keine Hinweise auf Gewalt ergeben: Ein rund vier Monate alter Junge ist tot in einem Hausflur in Müllrose gefunden worden. Woran er starb, ist weiter unklar.
Sie schwebte in Lebensgefahr, dennoch trat Iris Stalzer wenige Wochen später ihr Amt als Bürgermeisterin von Herdecke an. Gegen ihre 17-jährige Tochter ist nun Anklage erhoben worden.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 16. Juni 2026
Festgenommene nach Fund von totem Baby wieder frei
Eine Obduktion hat keine Hinweise auf Gewalt ergeben: Ein rund vier Monate alter Junge ist tot in einem Hausflur in Müllrose gefunden worden. Woran er starb, ist weiter unklar.
Sie schwebte in Lebensgefahr, dennoch trat Iris Stalzer wenige Wochen später ihr Amt als Bürgermeisterin von Herdecke an. Gegen ihre 17-jährige Tochter ist nun Anklage erhoben worden.





