Indiens Raumfahrtbehörde ist eigenen Angaben zufolge ein Andock-Manöver von zwei Satelliten im All gelungen. Einer der Raumflugkörper habe den anderen erfolgreich eingefangen, und die anschließende Ankoppelung sei ebenfalls vollzogen worden, teilte die Behörde Isro auf der Plattform X mit. Indien sei damit eines der wenigen Länder, die solch ein Manöver ausgeführt hätten. Ministerpräsident Narendra Modi gratulierte der Behörde für das gelungene Andock-Experiment im All (SpaDex). «Das ist ein bedeutender Schritt für Indiens ehrgeizige Weltall-Missionen in den kommenden Jahren», schrieb er auf X. Eine Trägerrakete war am Montag vergangener Woche mit den beiden etwa 220 Kilogramm schweren Satelliten vom Satish Dhawan Space Centre an der Südostküste Indiens gestartet. Die Raumflugkörper sollten sich während eines sogenannten Weltall-Rendezvous auf einer kreisförmigen Erdumlaufbahn stufenweise annähern und schließlich miteinander verbinden. In den kommenden Tagen sollen sie sich wieder voneinander trennen. Beide Satelliten sind mit unterschiedlichen Nutzlasten einschließlich Kameras und Geräten für die Strahlenüberwachung ausgerüstet. Mit dem Ankoppelungsexperiment soll unter anderem auch die Übertragung elektrischer Energie zwischen zwei verbundenen Satelliten im All demonstriert werden. Die Andock-Technologie ist nach Angaben der Weltraumbehörde ein wichtiger Teil für kommende Projekte wie etwa die geplanten indischen Mond-Missionen oder den Bau und Betrieb einer indischen Raumstation. Für 2028 plant die Organisation, Materialproben vom Mond zurück auf die Erde zu bringen.Ins All geflogen mit indischer Rakete
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Indien: Andock-Manöver von zwei Satelliten geglückt
Indien schickt zwei unbemannte Raumflugkörper ins All, um sie dort zu koppeln. Das Land reiht sich nun in die Reihe weniger Länder ein, die über diese Technologie verfügen.
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