In einer bergigen Gegend in der norditalienischen Region Lombardei sind am Donnerstag die Leichen von zwei Italienerinnen gefunden worden. Die beiden Frauen im Alter von 54 und 60 Jahren sprangen am Mittwoch in einen Wildbach in der Nähe des Fellaria-Gletschers, um ihren Hund zu retten, wie die italienische Bergrettung auf Anfrage bestätigte. Dieser war in den Bach im Hochgebirge der Provinz Sondrio an der Grenze zur Schweiz gefallen. Die Frauen tauchten nicht wieder auf. Italienischen Medienberichten zufolge beobachteten andere Wanderer den Vorfall. Demnach wurden die Frauen am frühen Mittwochnachmittag nach ihrem Sprung von der starken Strömung des kalten Wildbachs mitgerissen. Einer ersten Rekonstruktion des Vorfalls zufolge war der Hund zuvor von einer kleinen Brücke ins Wasser gefallen. Seitdem waren die Rettungskräfte der italienischen Bergrettung mit fünf auf Schluchtenrettungen spezialisierten Männern sowie einem Hubschrauber im Einsatz. Auch Rettungskräfte der örtlichen Bergrettung im Malencotal halfen bei der Suche. In den frühen Morgenstunden des Donnerstags fanden sie die Leichen der beiden ertrunkenen Frauen unterhalb einer Brücke sowie oberhalb eines Damms.
Bildnachweis: © Italienische Bergrettung/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Italien: Zwei Frauen in Wildbach ertrunken
Sie wollen ihren Hund retten und springen dafür in einen reißenden Wildbach: Zwei Frauen konnten in Italien nur noch tot geborgen werden.
Meistgelesene Artikel
- 26. Juni 2026
Temperaturrekord in Deutschland - 41,3 Grad gemessen
Ein Höhepunkt der Hitzewelle ist erreicht: Der Wetterdienst hat vorläufig die bisher höchste Temperatur in Deutschland gemessen. Doch der Rekord könnte schnell überholt sein.
Ein Streit um ein Ticket eskaliert - ein Zugbegleiter stirbt. Der Täter soll zehn Jahre ins Gefängnis. Warum der Richterspruch manche fassungslos macht.
Die Schwiegermutter eines Politikers soll nach den Schüssen in Stade den Fluchtwagen gesteuert haben. Noch ist unklar, wie viel sie wusste. Der Abgeordnete geht offen damit um - und wird bestärkt.
Neueste Artikel
- 19. Juli 2026
Mindestens fünf Tote nach Erdbeben in Peru
Ein Erdbeben erschüttert das zentrale Hochland Perus und richtet schwere Schäden an. Dutzende Häuser werden zerstört. Auch Todesopfer werden gemeldet.
Ein Bahnmitarbeiter wird von einem Fahrgast derart heftig attackiert, dass er aus einem 120 km/h schnellen Zug stürzt. Der mutmaßliche Täter ist auf freiem Fuß.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 19. Juli 2026
Mindestens fünf Tote nach Erdbeben in Peru
Ein Erdbeben erschüttert das zentrale Hochland Perus und richtet schwere Schäden an. Dutzende Häuser werden zerstört. Auch Todesopfer werden gemeldet.
Ein Bahnmitarbeiter wird von einem Fahrgast derart heftig attackiert, dass er aus einem 120 km/h schnellen Zug stürzt. Der mutmaßliche Täter ist auf freiem Fuß.





