In den Alpen sind insgesamt fünf Wintersportler in zwei Lawinen ums Leben gekommen. In Frankreich wurden drei Skifahrer in den Tod gerissen. In der Schweiz starben zwei Personen bei einer Skiwanderung. Abseits der Alpen kam es in der Slowakei zu einem Lawinenunglück mit einem weiteren Toten. Die drei Verunglückten in den französischen Alpen gehörten zu einer Gruppe von sechs Skifahrern, die in Begleitung eines Skilehrers abseits der Pisten unterwegs waren und von den Schneemassen erfasst wurden, teilte der Wintersportort Val d'Isère mit. Die Identität und Nationalität der Opfer waren zunächst nicht bekannt. Die Gruppe habe über die obligatorische Sicherheitsausrüstung verfügt, sei aber trotz einer Warnung vor erhöhter Lawinengefahr aufgebrochen, hieß es. Infolge des Sturms «Nils» galt in 25 Departements im Südwesten Frankreichs weiterhin die Unwetterwarnstufe orange oder rot. In den Bergen warnten die Behörden ausdrücklich vor einer hohen Gefahr von Lawinen. Die Präfektur der Savoyen, wo es zu dem Unglück kam, hatte die Bevölkerung noch am Vortag zu allergrößter Vorsicht und der Beachtung der Sicherheitsempfehlungen aufgerufen. Mehrere Straßen in der Region wurden wegen Lawinengefahr gesperrt. In Tignes, dem Nachbarort von Val d'Isère, galt in der Nacht auf Freitag sogar eine komplette Ausgangssperre, so hoch war die Gefahr von Lawinen eingeschätzt worden. Nahe der Schweizer Gemeinde Airolo wurden drei Wintersportler bei einer Skiwanderung von einer Lawine erfasst, wie die Polizei des Kantons Tessin mitteilte. Zwei von ihnen starben, die dritte Person blieb unverletzt. Die Identität der Opfer wurde vorerst nicht kommuniziert. In der slowakischen Hohen Tatra wurde ein Bergsteiger von einer Schneelawine verschüttet. Der 32 Jahre alte Tscheche konnte nach Angaben der Bergrettung noch lebend aus den Schneemassen befreit werden. Er starb aber während des Hubschrauberflugs zum nächsten Krankenhaus.Unwetter- und Lawinenwarnungen in Frankreich
Weitere Tote in der Schweiz und der Slowakei
Bildnachweis: © picture alliance / Luca Bruno/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Lawinen reißen fünf Skifahrer in den Alpen in den Tod
In Frankreich wagt sich eine Gruppe trotz Lawinenwarnung abseits der Pisten in die Berge. Auch in der Schweiz werden Sportler vom Schnee mitgerissen. Ein weiterer Toter wird in der Slowakei gemeldet.
Meistgelesene Artikel
- 16. April 2026
Rückruf von Dattel-Kugeln ausgeweitet
Betroffen ist ein Artikel des Hamburger Snackunternehmens Foodloose. Kunden sollten vom Verzehr absehen, wenn die Verpackung eine bestimmte Chargennummer trägt.
Besucher erwartet ein Abend mit Andacht, Feuer, Bratwurst und Getränken
- 29. März 2026
«Es geht ihm schlecht» - Lage des Buckelwals unverändert
Seit Tagen hält das Drama um den Buckelwal in der Ostsee an. Die Menschen in Deutschland fiebern mit - wird er sich erneut befreien können? Die Experten hoffen auf die Dunkelheit.
Neueste Artikel
- 18. April 2026
Erpressung: Rattengift in Hipp-Babynahrung in Österreich
Lebensgefahr durch manipulierte Babynahrung? Hipp ruft in Österreich Gläschen zurück. Was Eltern wissen müssen und was Deutschland damit zu tun hat.
- 18. April 2026
Erpressung: Hipp-Gläschen mit Rattengift in Österreich
Unbekannte wollen Hipp erpressen. Die Polizei veröffentlichte eine «dringende Warnung» an die Bevölkerung.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 18. April 2026
Erpressung: Rattengift in Hipp-Babynahrung in Österreich
Lebensgefahr durch manipulierte Babynahrung? Hipp ruft in Österreich Gläschen zurück. Was Eltern wissen müssen und was Deutschland damit zu tun hat.
- 18. April 2026
Erpressung: Hipp-Gläschen mit Rattengift in Österreich
Unbekannte wollen Hipp erpressen. Die Polizei veröffentlichte eine «dringende Warnung» an die Bevölkerung.





