Mamma mia: Die Geburtenrate in Italien bewegt sich auf einen historischen Tiefststand zu. Im vergangenen Jahr kamen in dem EU-Land nur noch 379.890 Kinder zur Welt - im Vergleich zu 2022 ein Minus von 3,4 Prozent. Die Geburtenrate sank nach Angaben des nationalen Statistikamtes auf statistisch 1,20 Kinder pro Frau. Der bisherige Minus-Rekord aus dem Jahr 1995 liegt bei 1,19. Die niedrige Geburtenrate in dem einst so kinderreichen Land gehört seit Jahrzehnten zu Italiens großen Problemen. Das Statistikamt veröffentlichte zugleich die alljährliche Liste der beliebtesten italienischen Kindernamen, an denen sich auch künftige deutsche Eltern gern ein Vorbild nehmen. Auf Platz eins bei den Jungen blieb wie seit 2018 Leonardo, gefolgt von Edoardo und Tommaso. Bei den Mädchen lagen wie im Vorjahr Sofia und Aurora vorn. Auf dem dritten Platz landete Ginevra. In Deutschland stehen italienische Vornamen seit Jahrzehnten hoch im Kurs: in den 1960er Jahren zum Beispiel Guido, heutzutage beispielsweise Matteo. Bei den Mädchennamen stand vergangenes Jahr auch in der Bundesrepublik Sofia (oder Sophia) auf Platz eins, Emilia war auf zwei. Bei den Jungen lag 2023 Noah vorn, gefolgt von Matteo (in verschiedenen Schreibweisen) und Leon. Meist dauert es einige Jahre, bis die Namenstrends aus Italien in Deutschland ankommen - und es setzen sich auch längst nicht alle durch.
Bildnachweis: © Fabian Strauch/dpa/dpa-tmn
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Mamma mia: Geburtenrate in Italien vor historischem Tief
Früher war man in Italien auf die vielen Kinder stolz. Inzwischen werden es deutlich weniger. Bei den Namen bleibt man klassisch.
Meistgelesene Artikel
- 16. April 2026
Rückruf von Dattel-Kugeln ausgeweitet
Betroffen ist ein Artikel des Hamburger Snackunternehmens Foodloose. Kunden sollten vom Verzehr absehen, wenn die Verpackung eine bestimmte Chargennummer trägt.
Besucher erwartet ein Abend mit Andacht, Feuer, Bratwurst und Getränken
- 29. März 2026
«Es geht ihm schlecht» - Lage des Buckelwals unverändert
Seit Tagen hält das Drama um den Buckelwal in der Ostsee an. Die Menschen in Deutschland fiebern mit - wird er sich erneut befreien können? Die Experten hoffen auf die Dunkelheit.
Neueste Artikel
- 18. April 2026
Erpressung mit Rattengift bei Babynahrung-Hersteller Hipp
Lebensgefahr durch manipulierte Babynahrung? Hipp ruft in Österreich Gläschen zurück. Was Eltern wissen müssen – und warum die Polizei noch wenig bekannt gibt.
- 18. April 2026
Mehrere Tote bei Schießerei in Kiew
Ein Unbekannter erschießt auf offener Straße Passanten. Was sind die Hintergründe der Tat?
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 18. April 2026
Erpressung mit Rattengift bei Babynahrung-Hersteller Hipp
Lebensgefahr durch manipulierte Babynahrung? Hipp ruft in Österreich Gläschen zurück. Was Eltern wissen müssen – und warum die Polizei noch wenig bekannt gibt.
- 18. April 2026
Mehrere Tote bei Schießerei in Kiew
Ein Unbekannter erschießt auf offener Straße Passanten. Was sind die Hintergründe der Tat?





