Um Fotos von Seehunden zu machen, hat ein Mann auf der ostfriesischen Insel Langeoog rund 20 Tiere im geschützten Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer aufgescheucht. Der Mann habe besondere Aufnahmen von den Seehunden machen wollen, sagte eine Polizeisprecherin in Aurich. Dazu sei er unerlaubt in die Schutzzone 1 gelaufen - in dieser Ruhezone gelten die strengsten Schutzbestimmungen, der Bereich darf nur auf zugelassenen Wegen betreten werden. Zeugen beobachteten von einer Aussichtsplattform, wie der Mann die Seehunde vom Strand ins Wasser trieb, sie alarmierten die Polizei. Die Beamten ermittelten anhand der Zeugenhinweise einen 26-Jährigen. Inwieweit der Mann vorsätzlich handelte oder möglicherweise Hinweis-Schilder versehentlich missachtete, dazu konnte die Polizei keine Angaben machen. Den 26-Jährigen erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren und ein Bußgeld.
Bildnachweis: © Sina Schuldt/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Mann scheucht für besondere Fotos 20 Seehunde auf
Inmitten des streng geschützten Nationalparks im Wattenmeer treibt ein 26-Jähriger auf Insel Langeoog eine Gruppe ruhender Seehunde ins Wasser - aus einem fragwürdigen Anlass.
Meistgelesene Artikel
- 27. August 2026
Goldener Kamm in Gütersloh
Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...
- 1. September 2026
Rietberger Stoppelmarkt lockt in die Innenstadt
Buntes Programm am Sonntag, 13. September Rietberg. Der Herbst steht vor der Tür und mit ihm der Rietberger...
- 16. August 2026
Je schneller Wälder brennen, desto intensiver brennen sie
Verheerende Waldbrände wie in der Eifel-Region kennen Regionen wie Kanada und die USA schon deutlich länger. Forscher haben diese untersucht – und haben auch Botschaften für Europa.
Neueste Artikel
- 13. September 2026
Jugendlicher flieht in gestohlenem Auto – Polizei schießt
Ein 17-Jähriger rast in einem gestohlenen Auto davon und durchbricht eine Straßensperre. Dabei soll er auf einen Polizisten zugefahren sein. Nun sitzt der Jugendliche in Untersuchungshaft.
- 13. September 2026
Fährunglück in Indonesien: Rettungskräfte suchen Vermisste
In Inselstaat Indonesien sind Fähren unverzichtbar. Doch auf dem Weg nach Borneo reißt der Funkkontakt zu einem Schiff ab. Es werden Tote geborgen, nach mehr als 120 Menschen wird noch gesucht.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 13. September 2026
Jugendlicher flieht in gestohlenem Auto – Polizei schießt
Ein 17-Jähriger rast in einem gestohlenen Auto davon und durchbricht eine Straßensperre. Dabei soll er auf einen Polizisten zugefahren sein. Nun sitzt der Jugendliche in Untersuchungshaft.
- 13. September 2026
Fährunglück in Indonesien: Rettungskräfte suchen Vermisste
In Inselstaat Indonesien sind Fähren unverzichtbar. Doch auf dem Weg nach Borneo reißt der Funkkontakt zu einem Schiff ab. Es werden Tote geborgen, nach mehr als 120 Menschen wird noch gesucht.





