Ein Kalifornier hat mehr als 1700 Wildtiere in die USA geschmuggelt. Der 30-Jährige bekannte sich schuldig, die Tiere im Gesamtwert von 739.000 Dollar illegal ins Land gebracht zu haben, wie die Staatsanwaltschaft in Los Angeles am Mittwoch mitteilte. Dazu zählten den Angaben zufolge auch 60 Reptilien, die in der Kleidung des Mannes in kleinen Beuteln versteckt waren. Ende Februar wurden die Tiere bei einer Kontrolle an der US-mexikanischen Grenze gefunden - drei verendeten laut Staatsanwaltschaft während des Transports. Der aus dem Ventura County bei Los Angeles stammende Mann räumte in einer entsprechenden Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft ein, zwischen Januar 2016 und Februar 2022 zahlreiche Wildtiere illegal in die USA gebracht zu haben. Den Schmuggel organisierte er über soziale Medien und heuerte auch Komplizen an, die mit den Tieren die Grenze zwischen USA und Mexiko passierten. Die Tiere, darunter etwa kleine Schildkröten oder Krokodil-Babys, seien aus Mexiko und auch aus Hongkong importiert worden, ohne sie beim US-Zoll nach den Bedingungen des Artenschutzabkommens Cites zu deklarieren oder die entsprechende Besitzerlaubnis zu haben, so die Staatsanwaltschaft. Nachdem er im Mai mit Fußfessel die Haftanstalt verlassen durfte, entledigte sich der Mann des Ortungsgeräts und flüchtete in die mexikanische Grenzstadt Tijuana. Er wurde allerdings einen Monat später gefasst und zurück in die US-Haft gebracht. Allein für den Schmuggel drohen ihm bis zu 20 Jahre Gefängnis. Eine Anhörung vor Gericht ist für Dezember angesetzt. Schildkröten und Krokodil-Babys
Bildnachweis: © Uncredited/US Attorney's Office for the Central District of California/AP/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Mann schmuggelte mehr als 1700 Wildtiere in die USA
Ein 30-Jährige in Kalifornien bekannte sich schuldig, Tiere im Gesamtwert von 739.000 Dollar illegal ins Land gebracht zu haben. Ihm droht eine lange Gefängnisstrafe.
Meistgelesene Artikel
Besucher erwartet ein Abend mit Andacht, Feuer, Bratwurst und Getränken
- 16. April 2026
Rückruf von Dattel-Kugeln ausgeweitet
Betroffen ist ein Artikel des Hamburger Snackunternehmens Foodloose. Kunden sollten vom Verzehr absehen, wenn die Verpackung eine bestimmte Chargennummer trägt.
- 29. März 2026
«Es geht ihm schlecht» - Lage des Buckelwals unverändert
Seit Tagen hält das Drama um den Buckelwal in der Ostsee an. Die Menschen in Deutschland fiebern mit - wird er sich erneut befreien können? Die Experten hoffen auf die Dunkelheit.
Neueste Artikel
- 17. April 2026
Rettungsversuch für Buckelwal frühestens am Samstag
Seit 18 Tagen liegt der Buckelwal fest – Helfer setzen alles daran, das Tier mit einer aufwendigen Aktion aus der Bucht vor Poel zu retten. Wie es dem Wal aktuell geht und wie die Pläne aussehen.
- 17. April 2026
XL-Bully beißt Mann zu Tode - Besitzer muss 12 Jahre in Haft
Der Halter einer in England verbotenen Kampfhund-Rasse muss ins Gefängnis, weil sein Hund völlig außer Kontrolle gerät. Das Tier hatte bereits angefangen, sein Opfer bei lebendigem Leibe zu fressen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 17. April 2026
Rettungsversuch für Buckelwal frühestens am Samstag
Seit 18 Tagen liegt der Buckelwal fest – Helfer setzen alles daran, das Tier mit einer aufwendigen Aktion aus der Bucht vor Poel zu retten. Wie es dem Wal aktuell geht und wie die Pläne aussehen.
- 17. April 2026
XL-Bully beißt Mann zu Tode - Besitzer muss 12 Jahre in Haft
Der Halter einer in England verbotenen Kampfhund-Rasse muss ins Gefängnis, weil sein Hund völlig außer Kontrolle gerät. Das Tier hatte bereits angefangen, sein Opfer bei lebendigem Leibe zu fressen.





