In Mexiko sind mehr als 200 Migranten, die vermutlich in die Vereinigten Staaten wollten, aus einem abgestellten Lastwagen gerettet worden. Die Flüchtlinge aus Guatemala und Honduras wurden im überfüllten Anhänger des Lkws nahe der Stadt José Cardel im Bundesstaat Veracruz entdeckt, wie die Behörden mitteilten. Sie waren dort eingesperrt. Möglicherweise hätte es auch Todesopfer gegeben, wenn man sie nicht rechtzeitig gefunden hätten. Die insgesamt 206 Migranten - darunter 20 Minderjährige ohne Begleitung - waren nach diesen Angaben dehydriert. Nach eigenen Aussagen hatten sie Medikamente bekommen, um nicht auf die Toilette gehen zu müssen. Der Fahrer sei vermutlich geflüchtet, hieß es ohne Angaben zu möglichen Gründen. Die meisten durch Mexiko reisenden Migranten haben die Vereinigten Staaten zum Ziel. Die Ladefläche des Lastwagens war den Behörden zufolge mit einer Metallstruktur versehen worden, um durch ein Zwischengeschoss mehr Platz zu schaffen. Eine Abdeckung habe dafür gesorgt, dass Röntgenkameras niemanden erfassen konnten. Auch aus anderen Krisenländern der Region wie Haiti, Kuba und Venezuela wagen immer wieder zahlreiche Menschen die lange und gefährliche Reise durch Mexiko. In den Herkunftsländern herrschen meistens Armut, Gewalt und Korruption.
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Mehr als 200 Menschen in Mexiko aus Lastwagen befreit
Die Menschen, darunter auch viele Minderjährige, waren in dem LKW eingesperrt. Der Fahrer soll geflüchtet sein.
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