Ein Mitarbeiter des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden soll eine Kollegin mit einem Messer schwer verletzt haben. Die 31 Jahre alte Frau kam laut einem Polizeisprecher in ein Krankenhaus. Nach derzeitigem Stand bestehe keine Lebensgefahr. Der 32-jährige mutmaßliche Täter sei der Polizei bekannt, von ihm gehe keine Gefahr mehr aus, ergänzte der Sprecher. Details hierzu könne er vorerst nicht mitteilen, auch nicht zum möglichen Tatmotiv. Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden stufte die Tat den Angaben zufolge als versuchten Totschlag ein. Zuvor hatte der «Wiesbadener Kurier» über die Attacke berichtet. Laut Polizeisprecher war es nach einem Notruf am frühen Morgen zu einem größeren Polizeieinsatz in dem Gebäude am Gustav-Stresemann-Ring in der hessischen Landeshauptstadt gekommen. Die Bundesbehörde wurde abgeriegelt, Stunden später aber wieder freigegeben. «Die Ermittlungen laufen weiter», sagte der Sprecher. Die Pressestelle des Statistischen Bundesamtes äußerte sich nicht - sie verwies auf die Polizei.
Bildnachweis: © Hannes P. Albert/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Messerattacke in Bundesamt – eine Schwerverletzte
Polizeieinsatz im Statistischen Bundesamt in Wiesbaden: Bei einem Messerangriff ist eine junge Mitarbeiterin schwer verletzt worden. Was ist bereits bekannt?
Meistgelesene Artikel
- 16. April 2026
Rückruf von Dattel-Kugeln ausgeweitet
Betroffen ist ein Artikel des Hamburger Snackunternehmens Foodloose. Kunden sollten vom Verzehr absehen, wenn die Verpackung eine bestimmte Chargennummer trägt.
- 15. April 2026
Erneute Auszeichnung für drei starke Innungsbetriebe
Drei Betriebe aus dem Bereich des Lebensmittelhandwerks dürfen sich erneut über eine besondere Anerkennung freuen: Die...
- 4. Mai 2026
Save the Date: Goldener Kamm in Gütersloh
Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...
Neueste Artikel
Ein Notruf aus einer Bank löst einen Großeinsatz der Polizei aus. Einen Tatverdächtigen haben die Fahnder noch nicht gefasst.
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf der «Hondius» sind Rückführungsflüge für deutsche und andere europäische Passagiere geplant. Nun ist bekannt, wann es für sie nach Ankunft in Teneriffa weitergeht.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Ein Notruf aus einer Bank löst einen Großeinsatz der Polizei aus. Einen Tatverdächtigen haben die Fahnder noch nicht gefasst.
Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf der «Hondius» sind Rückführungsflüge für deutsche und andere europäische Passagiere geplant. Nun ist bekannt, wann es für sie nach Ankunft in Teneriffa weitergeht.





