11. Mai 2024 / Aus aller Welt

Mount Everest: Gipfel ist für die neue Saison bereit

Mindestens 40.000 Euro kostet es, den Mount Everest zu erklimmen. Der Gipfel ist nun offiziell für Besteigungen bereit.

Die ersten Bergsteiger akklimatisieren sich bereits am Mount Everest.
Veröffentlicht am 11. Mai 2024 um 15:45 Uhr von dpa

Der Gipfel des Mount Everests ist diese Saison offiziell für Besteigungen geführter kommerzieller Expeditionsgruppen bereit. Eine Gruppe nepalesischer Sherpas habe am Freitagabend Seile bis zur Spitze des höchsten Bergs der Welt angebracht, sagte ein Sprecher der nepalesischen Tourismusbehörde der Deutschen Presse-Agentur.

Diese ermöglichen es einer Mehrzahl von ausländischen Bergsteigerinnen und Bergsteigern überhaupt erst, es über schwierige Stellen ganz nach oben zu schaffen.

Bei der derzeitigen Everest-Hauptsaison sind Abenteurerinnen und Abenteurer zwar bereits am Berg und akklimatisieren sich. Das heißt, sie gewöhnen sich langsam an den geringeren Sauerstoffgehalt in großen Höhen, indem sie unter anderem Zeit in verschiedenen Höhenlagen verbringen. Ganz nach oben hat es in diesem Frühjahr aber erst ein Team erfolgreich geschafft - und zwar das zehnköpfige Sherpa-Team, das die Seile anbrachte. Nun können auch kommerzielle Gruppen versuchen, die Spitze zu erreichen - sobald es dazu geeignete Wetterfenster gibt.

Aufstieg aus Nepal oder China

Im Frühling versuchen jeweils die meisten Menschen einen Aufstieg auf den Mount Everest, weil dann die Bedingungen in der Regel am besten sind. Der Berg befindet sich auf der Grenze zwischen Nepal und China im Himalaja und kann von beiden Seiten bestiegen werden. Und wer dies tun will, muss jeweils eine kostenpflichtige Genehmigung in den Ländern beantragen. In Nepal kostet diese 11.000 Dollar - in China mehr, wo Aufstiege seltener sind. In Nepal stellte die zuständige Tourismusbehörde insgesamt 414 Menschen eine Bewilligung aus - darunter 75 Frauen.

Insgesamt kostet ein Everest-Abenteuer in der Regel mindestens 40.000 Euro pro Person - und oft sogar das Doppelte. Darin enthalten sind neben der Behördengebühr ein lokales Helferteam, das die ausländischen Bergsteiger führt, Gepäck trägt und kocht sowie Kosten für Unterkunft, Flüge und Ausrüstung samt Sauerstoffflaschen.


Bildnachweis: © Niranjan Shrestha/AP/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Osterfeuer für das „Abenteuer Alpen“ – Die KjG Neuenkirchen lädt ein!
Stadt Rietberg

Besucher erwartet ein Abend mit Andacht, Feuer, Bratwurst und Getränken

weiterlesen...
Rückruf von Dattel-Kugeln ausgeweitet
Aus aller Welt

Betroffen ist ein Artikel des Hamburger Snackunternehmens Foodloose. Kunden sollten vom Verzehr absehen, wenn die Verpackung eine bestimmte Chargennummer trägt.

weiterlesen...
«Es geht ihm schlecht» - Lage des Buckelwals unverändert
Aus aller Welt

Seit Tagen hält das Drama um den Buckelwal in der Ostsee an. Die Menschen in Deutschland fiebern mit - wird er sich erneut befreien können? Die Experten hoffen auf die Dunkelheit.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Rettungsversuch für Buckelwal frühestens am Samstag
Aus aller Welt

Seit 18 Tagen liegt der Buckelwal fest – Helfer setzen alles daran, das Tier mit einer aufwendigen Aktion aus der Bucht vor Poel zu retten. Wie es dem Wal aktuell geht und wie die Pläne aussehen.

weiterlesen...
XL-Bully beißt Mann zu Tode - Besitzer muss 12 Jahre in Haft
Aus aller Welt

Der Halter einer in England verbotenen Kampfhund-Rasse muss ins Gefängnis, weil sein Hund völlig außer Kontrolle gerät. Das Tier hatte bereits angefangen, sein Opfer bei lebendigem Leibe zu fressen.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Rettungsversuch für Buckelwal frühestens am Samstag
Aus aller Welt

Seit 18 Tagen liegt der Buckelwal fest – Helfer setzen alles daran, das Tier mit einer aufwendigen Aktion aus der Bucht vor Poel zu retten. Wie es dem Wal aktuell geht und wie die Pläne aussehen.

weiterlesen...
XL-Bully beißt Mann zu Tode - Besitzer muss 12 Jahre in Haft
Aus aller Welt

Der Halter einer in England verbotenen Kampfhund-Rasse muss ins Gefängnis, weil sein Hund völlig außer Kontrolle gerät. Das Tier hatte bereits angefangen, sein Opfer bei lebendigem Leibe zu fressen.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner