Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat ihre Pläne für den Bau eines Atomreaktors auf dem Mond bekräftigt. Der Reaktor solle bis 2030 in Betrieb gehen, teilten die Nasa und das US-Energieministerium mit. «Amerika hat sich verpflichtet, zum Mond zurückzukehren, die Infrastruktur zu bauen, die man braucht, um zu bleiben, und die Investitionen vorzunehmen, die es für den nächsten großen Sprung zum Mars und darüber hinaus braucht», sagte Nasa-Chef Jared Isaacman. «Um diese Zukunft zu erreichen, muss Kernenergie gewonnen werden.» Die Pläne der Nasa waren bereits im vergangenen Sommer bekanntgeworden. Genaue Details wurden bislang jedoch nicht mitgeteilt. Die Forschungen der Nasa dazu laufen schon länger. Mit dem «Artemis»-Programm will die Nasa bald erstmals seit mehr als 50 Jahren wieder Menschen auf den Mond bringen. Hintergrund der Pläne für den Atomreaktor auf dem Mond ist unter anderem der wachsende Wettbewerb mit China. Auch Russland hatte die Idee eines Atomreaktors auf dem Mond schon vor vielen Jahren ins Spiel gebracht. Derzeit planen beide Länder eine gemeinsame Anlage.
Bildnachweis: © Jens Büttner/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Nasa will weiter einen Atomreaktor auf dem Mond bauen
Die US-Raumfahrtbehörde will zurück auf den Mond - mit Menschen und mit Infrastruktur.
Meistgelesene Artikel
- 4. Mai 2026
Save the Date: Goldener Kamm in Gütersloh
Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...
- 22. April 2026
Den Frühling im Groove Garden begrüßen
Electronic-Music-Open-Air am 1. Mai im Parkteil Nord Rietberg. Zum Start in den Mai gibt's im Gartenschaupark Rietberg...
- 21. April 2026
Angelo Kelly rockt Rietberg – Fans feiern Comeback-Tour
Mit einer Mischung aus alten Hits und neuen Songs stand Angelo Kelly in der Cultura auf der Bühne
Neueste Artikel
Nach dem Hauseinsturz in Görlitz bleibt die Lage angespannt: Noch immer werden drei Menschen vermisst, während Gas austritt. Die Suche ist herausfordernd. Die Hoffnung ist da, aber schwindet.
- 19. Mai 2026
Dänemark will Buckelwal doch obduzieren
Zwei Wochen nach seinem Transport Richtung Nordsee wurde der als «Timmy» bekannte Buckelwal tot vor der dänischen Insel Anholt entdeckt. Der Kadaver soll nun wissenschaftlich untersucht werden.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Nach dem Hauseinsturz in Görlitz bleibt die Lage angespannt: Noch immer werden drei Menschen vermisst, während Gas austritt. Die Suche ist herausfordernd. Die Hoffnung ist da, aber schwindet.
- 19. Mai 2026
Dänemark will Buckelwal doch obduzieren
Zwei Wochen nach seinem Transport Richtung Nordsee wurde der als «Timmy» bekannte Buckelwal tot vor der dänischen Insel Anholt entdeckt. Der Kadaver soll nun wissenschaftlich untersucht werden.





