25. Dezember 2021 / Aus aller Welt

Nur vereinzelte Verstöße in Waffenverbotszonen

Elektroschocker, Reizgas oder Pfefferspray in der Tasche? In bestimmten Zonen von Köln und Düsseldorf gilt an manchen Tagen ein striktes Waffenverbot.

Ein Schild weist in Düsseldorf auf eine Waffenverbotszone hin.

In den neu eingerichteten Waffenverbotszonen in Köln und Düsseldorf hat die Polizei an Heiligabend nur vereinzelte Verstöße registriert.

«Wir haben noch keine genauen Zahlen, aber es war eher ein normaler Abend», sagte eine Polizeisprecherin in Düsseldorf. Nach drei Gewalttaten in sechs Wochen galt in der Altstadt von Freitagabend bis zum Samstagmorgen ein Waffenverbot. Dies soll künftig auch immer samstags bis Sonntagmorgen sowie vor Feiertagen und an Karneval gelten.

Auch in der Domstadt Köln wurden nach Angaben einen Polizeisprechers nur «vereinzelte Feststellungen» gemacht. Eine Bilanz des Weihnachtswochenendes werde aber erst am Montag gezogen. In Köln waren zwei temporäre Zonen in beliebten Ausgehmeilen - im Bereich der Zülpicher Straße und an den Ringen - eingerichtet worden.

In den Waffenverbotszonen, auf die mit Schildern hingewiesen wird, dürfen Elektroschocker, Messer mit einer Klingenlänge von mehr als vier Zentimetern, Reizgas und Pfefferspray nicht mehr mitgeführt werden. Die Polizei kann die Einhaltung der Verbote anlasslos kontrollieren. Bei Verstößen drohen bis zu 10.000 Euro Bußgeld.


Bildnachweis: © David Young/dpa
Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Ein neuer Lebensabschnitt wartet auf Dich!
Job der Woche

Im Interview mit dem Auszubildenden der WIRUS Fenster GmbH & Co. KG

weiterlesen...
Brand in einem Einfamilienhaus
Polizeimeldung

Samstagabend (07.01.23, 20.03 Uhr)

weiterlesen...

Neueste Artikel

Mehr als 1400 Tote und erneutes Beben in der Türkei
Aus aller Welt

Erst bebt es nachts, dann mittags erneut: Das ganze Ausmaß der Katastrophe an der türkisch-syrischen Grenze ist noch nicht abzusehen, die Zahl der Toten steigt und steigt. Internationale Hilfe läuft an.

weiterlesen...
Chat-Dienst für organisierte Kriminalität stillgelegt
Aus aller Welt

Bei der Durchsuchung des «Cyberbunkers» 2019 kamen Ermittler auf die Spur von Exclu: Über diesen Dienst tauschten sich vor allem Drogenhändler aus. Nun wurden 48 Beschuldigte festgenommen.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Mehr als 1400 Tote und erneutes Beben in der Türkei
Aus aller Welt

Erst bebt es nachts, dann mittags erneut: Das ganze Ausmaß der Katastrophe an der türkisch-syrischen Grenze ist noch nicht abzusehen, die Zahl der Toten steigt und steigt. Internationale Hilfe läuft an.

weiterlesen...
Chat-Dienst für organisierte Kriminalität stillgelegt
Aus aller Welt

Bei der Durchsuchung des «Cyberbunkers» 2019 kamen Ermittler auf die Spur von Exclu: Über diesen Dienst tauschten sich vor allem Drogenhändler aus. Nun wurden 48 Beschuldigte festgenommen.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner