Im Kampf gegen Steuerhinterziehung und Hehlerei haben Ermittler 52 Immobilien in acht Bundesländern durchsucht. Dabei wurde ein Haftbefehl vollstreckt, wie das Landeskriminalamt Sachsen mitteilte. Konkret werde gegen sechs Beschuldigte aus Leipzig ermittelt. Dabei geht es den Angaben zufolge um Clankriminalität im Handel mit Mehrwegpaletten. Der Schaden wird auf insgesamt mehr als 2,2 Millionen Euro beziffert. Der Begriff Clankriminalität ist umstritten, weil er nach Ansicht von Kritikern Menschen mit Migrationshintergrund allein aufgrund ihrer Familienzugehörigkeit und Herkunft stigmatisiert und diskriminiert. Durchsucht wurden den Angaben zufolge am Mittwoch Wohnungen, Firmenstandorte und Steuerbüros in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg und Hessen im Auftrag der Staatsanwaltschaften Leipzig und Chemnitz. Dabei waren mehr als 300 Beamte von Polizei und Steuerfahndung im Einsatz. «Die Maßnahmen dauern an», hieß es. «Die Auswertung der Beweismittel wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.»
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Razzia gegen Clankriminalität in acht Bundesländern
Mehr als 300 Einsatzkräfte durchsuchen Immobilien in acht Bundesländern. Es geht um Steuerhinterziehung und Hehlerei mit einem Schaden von mehr als 2,2 Millionen Euro.
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