Ein mannsgroßer herabstürzender Eiszapfen hat am Arzmooser Wasserfall in Oberbayern einen sechsjährigen Jungen getroffen und schwer verletzt. Der kleine Patient sei nach der Bergung und Erstversorgung ins Unfallklinikum Murnau geflogen worden, teilte die Grenzpolizeiinspektion Raubling mit. Mehrere Medien hatten darüber berichtet. Die Familie aus dem Raum Rosenheim war laut Mitteilung am Sonntag auf einem Ausflug zu dem bei Minusgraden zu einem spektakulären Eisgebilde gefrorenen Wasserfall bei der Gemeinde Flintsbach am Inn. Als sich das Kind in der Nähe des Eisvorhangs befand, brach der riesige Eiszapfen ab - wahrscheinlich aufgrund seines Eigengewichts. Er habe das Kind unmittelbar getroffen und zunächst unter sich begraben, hieß es. Die Eltern konnten den Sechsjährigen befreien und erstversorgen. An der folgenden Rettung waren rund 20 Bergwachtmitglieder, vier Notärzte sowie zwei Polizeibergführer beteiligt. Außerdem kam ein Rettungshubschrauber zum Einsatz, in dem eigens ein Kindernotarzt mitflog. Ein Kriseninterventionsteam der Bergwacht betreute die Eltern. «Das Kind hatte großes Glück», betonten die Beamten der Grenzpolizeiinspektion Raubling. Die gute und schnelle Erstversorgung habe Schlimmeres verhindert. Sie mahnten in der Umgebung von Wasserfällen zu großer Vorsicht. Bei den derzeitigen Witterungsverhältnissen sei die Festigkeit gefrorener Eisgebilde schwierig einzuschätzen.Ausflug zu Eisgebilde endet tragisch
Bildnachweis: © Daniel Karmann/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Riesiger Eiszapfen trifft Jungen - verletzt im Krankenhaus
Ein Familienausflug zu einem spektakulär gefrorenen Wasserfall endet dramatisch: Ein riesiger Eiszapfen stürzt ab und trifft einen Jungen. Eltern und Retter reagieren blitzschnell.
Meistgelesene Artikel
- 23. Mai 2026
Segelflugzeug stürzt auf A45 – ein Toter bei Olpe
Beim Absturz eines Segelflugzeugs auf eine Autobahn im Sauerland kommt der Pilot ums Leben. Die Polizei ermittelt, zur Ursache gibt es noch keine Angaben.
- 22. Mai 2026
Studie: Leben und Arbeiten im Kreis Gütersloh
Gütersloh. Wie leben Menschen aus Rumänien, Polen, Bulgarien oder Nordmazedonien im Kreis Gütersloh? Welche...
- 15. Mai 2026
Öffentlichkeitsfahndung nach vermisstem 15-Jährigen
Gütersloh (ots) - Rietberg (MK) - Seit Mittwoch (13.05.) wird der 15-jährige Dean P. aus einer Jugendeinrichtung in...
Neueste Artikel
- 14. Juni 2026
Nach Beben auf Philippinen: Zahl der Toten steigt auf 61
Das weltweit stärkste Beben des Jahres traf am Montag Teile der Insel Mindanao im Süden der Philippinen. Auch Tage später werden dort immer noch Leichen geborgen. Einige Dörfer sind nicht erreichbar.
- 14. Juni 2026
Tod am Berg: 22-Jähriger stürzt 130 Meter tief
Zunächst meistert ein Bergsteiger einen anspruchsvollen Aufstieg im Karwendelgebirge bei Mittenwald. Dann kommt es beim Abstieg zum tragischen Unfall. Warum stürzte der 22-Jährige ab?
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 14. Juni 2026
Nach Beben auf Philippinen: Zahl der Toten steigt auf 61
Das weltweit stärkste Beben des Jahres traf am Montag Teile der Insel Mindanao im Süden der Philippinen. Auch Tage später werden dort immer noch Leichen geborgen. Einige Dörfer sind nicht erreichbar.
- 14. Juni 2026
Tod am Berg: 22-Jähriger stürzt 130 Meter tief
Zunächst meistert ein Bergsteiger einen anspruchsvollen Aufstieg im Karwendelgebirge bei Mittenwald. Dann kommt es beim Abstieg zum tragischen Unfall. Warum stürzte der 22-Jährige ab?





