Die Bundesanstalt für Straßenwesen (Bast) geht für das Jahr 2021 von einem historischen Tiefstand bei den Verkehrstoten aus. Nach einer neuen Schätzung werde es etwa 2520 Getötete im Straßenverkehr geben, teilte die Forschungseinrichtung am Dienstag mit. Das sei ein Rückgang um mehr als sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr - und der niedrigste Stand seit Einführung der Statistik. Ein Grund: Corona. 2021 stelle ebenso wie 2020 ein Ausnahmejahr dar, erklärte die Bundesanstalt in ihrer Analyse. Schon 2020 sei etwa durch Lockdowns, Online-Unterricht und Homeoffice ein Rückgang des Verkehrsaufkommens zu beobachten gewesen. Auch 2021 sei es noch nicht wieder auf Vor-Pandemie-Niveau gestiegen. «Infolgedessen sind auch die Unfall- und Getötetenzahlen in den letzten zwei Jahren deutlich rückläufig.» Der Schätzung zufolge geht die Zahl der Verunglückten um mehr als Erfreulich sei zudem der Rückgang bei den sogenannten nicht-motorisierten Verkehrsteilnehmern. Die Zahl der getöteten Radfahrer werde um mehr als 15 Prozent auf etwa 360 zurückgehen. Bei der Zahl der getöteten Fußgänger sei ebenfalls mit einem deutlichen Rückgang von etwa 16 Prozent (2020: 376 Getötete) zu rechnen - auch das sei dann der niedrigste Wert seit Beginn der Statistik.Etwa 315.000 Verunglückte 2021
15.000 Personen auf etwa 315.000 zurück (2020: 330.269). Besonders innerhalb von Ortschaften geht die Bundesanstalt mit einem Minus von rund sieben Prozent von einem Rückgang der Unfälle aus. Für Landstraßen sei von knapp drei Prozent weniger auszugehen. Auf Autobahnen dagegen sieht die Anstalt eine Zunahme von etwa fünf Prozent bei den Unfallzahlen - allerdings verringere sich auch dort die Zahl der Getöteten auf nun etwa 310.
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Schätzung: Zahl der Verkehrstoten sinkt 2021 noch weiter
Die Bundesanstalt für Straßenwesen rechnet für 2021 mit 2520 Getöteten im Straßenverkehr - ein historischer Tiefstand. Das hängt demnach auch mit der Corona-Pandemie zusammen.
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