Auch am Sonntag mussten wegen der Auswirkungen des starken Schneefalls zahlreiche Flüge in und von der türkischen Metropole Istanbul abgesagt werden. Insgesamt betreffe das 279 Verbindungen der Fluggesellschaft Turkish Airlines, sagte ein Sprecher zur dpa. Auch Pegasus sagte rund 40 Verbindungen ab. Die Stadt habe den kältesten März der vergangenen 30 Jahre erlebt, so der Istanbuler Bürgermeister Ekrem Imamoglu. Vor allem am Samstag hatte starker Schneefall die Stadt unter einer dichten weißen Decke begraben. Autos rutschten ungebremst steile Straßen hinunter, der öffentliche Nahverkehr brach teilweise zusammen, wie aus Berichten des Staatssenders TRT hervorging. Auch viele andere Landesteile wurden von dem starken Schneefall erfasst. Die Zeitung «Cumhuriyet» berichtete etwa von einem Imam, der nach dem Gebet im zentraltürkischen Elazig in einen Schneesturm geriet und nur nicht erfroren sei, weil er Klamotten in seiner Tasche verbrannt und sich an dem Feuer gewärmt habe, bis Rettungskräfte eintrafen. Am Samstag seien in Istanbul 40 Zentimeter Schnee gefallen, so Imamoglu. Auch am Montag werde es mit Unterbrechungen weiter schneien, das Schlimmste sei aber überstanden. In Griechenland setzte derweil bereits am Sonntag Tauwetter ein - zuvor hatte es am Samstag vor allem in Mittelgriechenland, aber auch auf der Insel Kreta stark geschneit.
Bildnachweis: © Emrah Gurel/AP/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Schnee-Chaos in der Türkei
Meistgelesene Artikel
Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...
Ein Streit um ein Ticket eskaliert - ein Zugbegleiter stirbt. Der Täter soll zehn Jahre ins Gefängnis. Warum der Richterspruch manche fassungslos macht.
Musterring und Häcker Küchen starten Kooperation: Neue Küchenwelt ab September 2026
Neueste Artikel
- 7. August 2026
Tödliche Schüsse an Schule erschüttern Thailand
Ein 14-Jähriger soll zuerst seine Großeltern und dann an seiner Schule mehrere Menschen getötet haben. Die Bluttat wirft in Thailand viele Fragen auf – vor allem nach dem Motiv.
- 7. August 2026
Niedrigwasser der Donau gibt tote Wehrmachtssoldaten frei
Der Rekord-Tiefstand der Donau setzt historische Funde frei. Was erwartet der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge noch?
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 7. August 2026
Tödliche Schüsse an Schule erschüttern Thailand
Ein 14-Jähriger soll zuerst seine Großeltern und dann an seiner Schule mehrere Menschen getötet haben. Die Bluttat wirft in Thailand viele Fragen auf – vor allem nach dem Motiv.
- 7. August 2026
Niedrigwasser der Donau gibt tote Wehrmachtssoldaten frei
Der Rekord-Tiefstand der Donau setzt historische Funde frei. Was erwartet der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge noch?





