21. September 2024 / Aus aller Welt

Ein Toter bei schweren Regenfällen in Japans Erdbebengebiet

Am Neujahrstag wurde die japanische Region Noto von einem schweren Erdbeben heimgesucht. Noch heute sind die Folgen zu spüren. Jetzt halten erneut Naturgewalten die Bewohner in Atem.

Überflutungen in Wajima.
Veröffentlicht am 21. September 2024 um 10:57 Uhr von dpa

Bei schweren Regenfällen in Japan ist im Westen des Landes ein Mensch ums Leben gekommen. Zehn Menschen galten am Samstag zunächst als vermisst, wie örtliche Medien berichteten. Die nationale Wetterbehörde gab eine Warnung vor den Gefahren der sintflutartigen Regenfälle aus. In der Gemeinde Wajima auf der Halbinsel Noto standen zahlreiche Häuser unter Wasser. Mehr als zehn Flüsse traten über die Ufer, hieß es. 

Da einige Dämme durch das schwere Erdbeben vom Neujahrstag beeinträchtigt seien, riefen die Behörden die Bewohner auf, sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Die Region war am Neujahrstag von einem Erdbeben der Stärke 7,6 verwüstet worden. 260 Menschen starben. Noch heute müssen viele Menschen in Notunterkünften ausharren. Auch sie waren von den Überschwemmungen betroffen, wie der Sender NHK berichtete. Vier mit der Behebung der Erdbebenschäden befassten Bauarbeiter galten nach einem Erdrutsch als vermisst, hieß es. 

Örtlichen Medienberichten zufolge wurden sechs weitere Menschen als vermisst gemeldet. Die Niederschlagsmenge in Noto in der Präfektur Ishikawa betrug pro Stunde mehr als 120 Millimeter, hieß es. Das Militär schickte rund 30 Einsatzkräfte in die von den Unwettern betroffene Erdbebenregion, berichtete NHK. Die Wetterbehörde warnte die Bevölkerung für das gesamte Wochenende vor den Gefahren durch Erdrutsche und Überschwemmungen in niedrig gelegenen Gebieten sowie auch im Nordosten des fernöstlichen Inselreiches.


Bildnachweis: © Uncredited/Kyodo News/AP
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Osterfeuer für das „Abenteuer Alpen“ – Die KjG Neuenkirchen lädt ein!
Stadt Rietberg

Besucher erwartet ein Abend mit Andacht, Feuer, Bratwurst und Getränken

weiterlesen...
«Es geht ihm schlecht» - Lage des Buckelwals unverändert
Aus aller Welt

Seit Tagen hält das Drama um den Buckelwal in der Ostsee an. Die Menschen in Deutschland fiebern mit - wird er sich erneut befreien können? Die Experten hoffen auf die Dunkelheit.

weiterlesen...
Serviceportal heute nur eingeschränkt erreichbar
Stadt Rietberg

Wartungsarbeiten führen zu Verzögerung Rietberg. Am heutigen Mittwoch ist das Serviceportal der Stadt Rietberg, die...

weiterlesen...

Neueste Artikel

Prinz Harry wird von Hilfsorganisation verklagt
Aus aller Welt

Prinz Harry steht im Zentrum einer Verleumdungsklage seiner früheren Hilfsorganisation. Schon im vergangenen Jahr kam es zu einem Streit. Der Duke of Sussex weist die Vorwürfe zurück.

weiterlesen...
Hoher Schaden bei Vorfall mit ICE in Sachsen-Anhalt
Aus aller Welt

Nach dem Oberleitungsschaden im Landkreis Wittenberg müssen Bahnreisende weiter mit Verspätungen rechnen. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf einen sechsstelligen Betrag.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Prinz Harry wird von Hilfsorganisation verklagt
Aus aller Welt

Prinz Harry steht im Zentrum einer Verleumdungsklage seiner früheren Hilfsorganisation. Schon im vergangenen Jahr kam es zu einem Streit. Der Duke of Sussex weist die Vorwürfe zurück.

weiterlesen...
Hoher Schaden bei Vorfall mit ICE in Sachsen-Anhalt
Aus aller Welt

Nach dem Oberleitungsschaden im Landkreis Wittenberg müssen Bahnreisende weiter mit Verspätungen rechnen. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf einen sechsstelligen Betrag.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner