19. Mai 2026 / Aus aller Welt

«Spiel des Jahres» 2026: Das sind die Nominierten

Der deutsche Kritikerpreis «Spiel des Jahres» gilt als weltweit wichtigste Auszeichnung für Brettspiele. Die Jury nominiert unterschiedliche Titel vor der Kür im Sommer.

Die nominierten Spiele der Auszeichnungen «Spiel des Jahres», «Kennerspiel des Jahres» und «Kinderspiel des Jahres» für das Jahr 2026 (undatierte Aufnahme).
Veröffentlicht am 19. Mai 2026 um 17:09 Uhr von dpa

Ein Dorf aufbauen, gemeinsame Wörter erahnen oder Zauber-Zutaten einsortieren: Drei Titel dürfen im Sommer auf die Auszeichnung zum «Spiel des Jahres» 2026 hoffen. Die Kritikerjury des Vereins «Spiel des Jahres» nominierte die Brettspiele «Cozy Sticker Ville», «Dito!» und «Morty Sorty Magic Shop» für den renommierten Preis.

Der Gewinnertitel wird am 12. Juli bei der Preisverleihung in Berlin gekürt und darf dann das bekannte Logo mit dem roten Pöppel auf der Spielverpackung tragen. Im vergangenen Jahr war das kooperative Spiel «Bomb Busters» zum «Spiel des Jahres» gekürt worden.

Beim kooperativen «Cozy Sticker Ville» (Autor: Corey Konieczka/Verlag: Unexpected Games) bauen alle am Tisch gemeinsam auf einem Spielplan gemütlich ein Dorf auf, wofür mehr als 800 Aufkleber zur Verfügung stehen. Im Party-Wortspiel «Dito!» (Martin Ang/Game Factory) geht es darum, Assoziationen der Mitspielenden zu erahnen. Und auf cleveres Einordnen von Zauber-Zutaten in Regale kommt es bei «Morty Sorty Magic Shop» (Markus Slawitscheck/Schmidt Spiele) an.

Auch Kenner- und Kinderspiel werden gekürt

Für das «Kennerspiel des Jahres» nominierte die Jury «Boss Fighters QR», «Moon Colony Bloodbath» und «Rebirth». Dieser Preis soll Spielerinnen und Spieler mit etwas mehr Erfahrung ansprechen. Im Rennen um die Auszeichnung «Kinderspiel des Jahres» sind die Titel «Buh Party», «Die Insel der Mookies» und «Verflixt verzaubert».

Die Jury wählte aus einer Rekordzahl von 571 Neuerscheinungen die nominierten Spiele für die drei Kategorien aus. Die Nominierungen wurden in einem Video aus einem Spielecafé in Frankfurt am Main bekanntgegeben.

«Im Mittelpunkt steht immer die Frage nach dem Spielreiz und danach, was das Spiel mit den Menschen macht», teilte der «Spiel des Jahres»-Vorsitzende Harald Schrapers der Deutschen Presse-Agentur mit. Alle nominierten und empfohlenen Spiele würden garantieren, dass man mit ihnen in vielen Partien Freude hat.


Bildnachweis: © -/Spiel des Jahres e.V./dpa
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