Ein starkes Erdbeben hat Südmexiko erschüttert und war im Nachbarland Guatemala ebenfalls zu spüren. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte ereignete sich das Beben der Stärke 7,3 vor der mexikanischen Pazifikküste rund 58 Kilometer südwestlich von Puerto Madero im Bundesstaat Chiapas in einer Tiefe von rund 18 Kilometern. Eine Tsunami-Warnung wurde herausgegeben, wie Marineminister Raymundo Morales sagte. Er rief die Menschen auf, sich von der Küste fernzuhalten. Der Meeresspiegel könne bis zu einem halben Meter ansteigen. Auf das Beben folgten laut dem mexikanischen Seismologischen Institut mindestens 39 mittelschwere bis starke Nachbeben, das schwerste davon der Stärke 6,5. Nach den Erschütterungen um die Städte Huixtla und Ciudad Hidalgo wurden zunächst keine Schäden gemeldet, wie Präsidentin Claudia Sheinbaum auf der Plattform X schrieb. Laut Guatemalas Präsidenten Bernardo Arévalo wurden in dem mittelamerikanischen Land keine Todesfälle gemeldet. Der Katastrophenschutz Conred sprach allerdings von einigen Schäden und Erdrutschen. Eine haitianische Frau erlitt Medienberichten zufolge schwere Verletzungen, nachdem sie in Panik von ihrer Wohnung in einem zweiten Stock in der mexikanischen Stadt Tapachula gesprungen war, als sie das Erdbeben spürte. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Protokolle zur Überprüfung möglicher Schäden liefen weiter, sagte der Leiter des Zivilschutzes von Chiapas, Arturo Barrientos, dem Sender N+. Nach der ersten Erschütterung um 08.48 Uhr Ortszeit (16.48 MESZ) gingen in Chiapas Menschen auf die Straßen, um sich in Sicherheit zu bringen.Haitianische Frau springt vom zweiten Stock
Bildnachweis: © --/Presidencia México/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Erdbeben erschüttert Mexiko und Guatemala: keine Toten
Nach dem Erdbeben vor der Küste von Chiapas verlassen Menschen ihre Häuser. Die Zivilschutzbehörden prüfen mögliche Schäden. Eine Frau springt aus ihrer Wohnung und wird dabei verletzt.
Meistgelesene Artikel
Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...
Ein Streit um ein Ticket eskaliert - ein Zugbegleiter stirbt. Der Täter soll zehn Jahre ins Gefängnis. Warum der Richterspruch manche fassungslos macht.
Musterring und Häcker Küchen starten Kooperation: Neue Küchenwelt ab September 2026
Neueste Artikel
MVK Küchen & Raumdesign verlost bis zu 10.000 Euro
- 9. August 2026
Fußgänger stirbt nach Schlägen - Fahnder suchen Autofahrer
In Bremen eskaliert ein Streit zwischen einem Autofahrer und einem Fußgänger. Der Fahrer steigt aus und schlägt zu. Wenig später stirbt das 56-jährige Opfer. Die Fahndung nach dem Täter läuft.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 9. August 2026
Fußgänger stirbt nach Schlägen - Fahnder suchen Autofahrer
In Bremen eskaliert ein Streit zwischen einem Autofahrer und einem Fußgänger. Der Fahrer steigt aus und schlägt zu. Wenig später stirbt das 56-jährige Opfer. Die Fahndung nach dem Täter läuft.
- 9. August 2026
Hitzealarm am Sonntag - keine Abkühlung in Sicht
Süddeutschland schwitzt: Der Wetterdienst warnt vor Hitzebelastung. In der kommenden Woche geht es so weiter. Die Trockenheit bleibt ein Problem.





