Von der Spinne, die einen Supermarkt-Mitarbeiter in Georgsmarienhütte gebissen haben soll, fehlt weiter jede Spur. Das Unternehmen habe die Filiale noch nicht wieder geöffnet, sagte eine Sprecherin der Stadtverwaltung des Ortes nahe Osnabrück am Donnerstag. Die Firma gehe sehr couragiert und eigenverantwortlich mit dem Fall um, deshalb hätten die Behörden auch keine weiteren Maßnahmen anordnen müssen. «Angesichts der potenziellen Gefahr durch eine möglicherweise giftige Spinne haben wir den Markt umgehend evakuiert und geschlossen», teilte ein Sprecher von Aldi Nord am Donnerstag mit. Die Suche nach dem Krabbeltier mit Hilfe von Polizei, Feuerwehr und einem Schädlingsbekämpfer wurde am Mittwochnachmittag erfolglos eingestellt. Nun versuche man, weitere Experten hinzuzuziehen, hieß es von Seiten des Discounters mit Sitz in Essen. Der Mitarbeiter habe am Mittwoch Obst und Gemüse gepackt, einen Biss an seiner Hand gespürt und nach eigener Aussage eine Spinne fortkrabbeln sehen, sagte der Aldi-Sprecher. Weil er sich kurze Zeit später unwohl fühlte, sei der Notarzt gerufen worden. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo weder eine Bisswunde noch Giftspuren im Blut nachgewiesen werden konnten. Er blieb zur Beobachtung über Nacht im Krankenhaus. Zuletzt ging es ihm nach Angaben des Sprechers den Umständen entsprechend wieder gut. Wo ist die Spinne?
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Supermarkt bleibt nach Spinnenbiss vorerst geschlossen
Ist die verschwundene Spinne möglicherweise gefährlich für Menschen? Experten sollen jetzt nach dem in einer Bananenkiste angereisten Tier suchen.
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