Nach einem tödlichen Streit auf einem Sportplatz in Bielefeld dauern die Ermittlungen an. Man werde die Vernehmungen fortsetzen, um sich ein konkretes Bild zum Ablauf und zum Motiv zu machen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag in Bielefeld. Unter den Beteiligten gebe es «divergierende Angaben». Am frühen Freitagabend hatten Jugendliche auf einer Sportplatz einer Schule miteinander gestritten. Medienberichten zufolge war der 26-Jährige Onkel eines Beteiligten - er wurde per Telefon hinzugerufen, um zu helfen. Doch nachdem er auf dem Sportplatz angekommen war, soll ein 15-Jähriger ihn mit einem Messer schwer verletzt haben. Wenig später starb er. Es gab weitere Opfer: Ein 16-Jähriger wurde schwer verletzt und ein 15 Jahre alter Jugendlicher leicht. Der Tatverdächtige, ein 15 Jahre alter Junge, verließ den Sportplatz, stellte sich aber noch am selben Abend der Polizei. Am Samstag wurde er nach Angaben der Polizei dem Haftrichter vorgeführt, der wegen Totschlags und gefährlicher Körperverletzung Untersuchungshaft in einem Jugendgefängnis anordnete. Die Betroffenheit unter Angehörigen und Freunden des Getöteten war groß, sie stellten am Wochenende Kerzen am Tatort auf und legten Blumen nieder. Fassungslos saßen sie in gemeinsamer Trauer beeinander und sprachen über den schockierenden Todesfall.
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Tödliches Drama auf Sportplatz: Ermittlungen gehen weiter
Ein toter Erwachsener und zwei verletzte Jugendliche: Nach einem fatalen Streit in Bielefeld ist die Betroffenheit groß.
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