15. Dezember 2024 / Aus aller Welt

US-Minister zu Drohnen: «Wir sind an der Sache dran»

Berichte über mutmaßliche Drohnensichtungen an der Ostküste der USA erhitzen die Gemüter. Die Regierung versucht, die Menschen zu beruhigen.

Mayorkas: «Es steht außer Frage, dass die Menschen Drohnen sehen.» (Archivbild)
Veröffentlicht am 15. Dezember 2024 um 21:25 Uhr von dpa

Nach zahlreichen Drohnensichtungen im US-Bundesstaat New Jersey und anderen Staaten an der Ostküste hat die Regierung von Präsident Joe Biden eigenen Angaben nach zusätzliche Ressourcen bereitgestellt. Man habe weiteres Personal und Technologie mobilisiert, um die Polizei in New Jersey zu unterstützen, sagte Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas in einem TV-Interview. 

«Es steht außer Frage, dass die Menschen Drohnen sehen», betonte er. Bei einigen der gemeldeten Sichtungen handele es sich in der Tat um Drohnen. Bei anderen handele es sich aber um bemannte Flugzeuge, die häufig mit Drohnen verwechselt würden. «Ich möchte der amerikanischen Öffentlichkeit versichern, dass wir an der Sache dran sind», bekräftigte Mayorkas.

Minister Mayorkas: Keine Hinweise auf «ausländische Beteiligung»

«Jeden Tag werden in den Vereinigten Staaten Tausende von Drohnen geflogen, Freizeitdrohnen und kommerzielle Drohnen», sagte der Minister weiter. Seit einiger Zeit dürften Drohnen auch nachts fliegen. «Das könnte einer der Gründe dafür sein, dass die Menschen heute mehr Drohnen sehen als früher, vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung.» Mayorkas betonte erneut, dass es bei den Sichtungen im Nordosten der USA bisher keine Hinweise auf eine «ausländischen Beteiligung» gebe. 

Seit Tagen gibt es Berichte und Diskussionen über mögliche Drohnen am Himmel der US-Ostküste. Begonnen hatte das mysteriöse Phänomen bereits im November über New Jersey, als ein unbemanntes Flugobjekt nahe einer Militäreinrichtung gesichtet wurde. Videos der mysteriösen hellen Lichter am Himmel verbreiten sich rasant in sozialen Medien und sorgen für hitzige Spekulationen.


Bildnachweis: © Mark Schiefelbein/AP/dpa
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