«Auch Katzen haben Würde und (ein Recht auf) sexuelle Selbstbestimmung» - mit dieser Feststellung hat ein Richter in der Schweiz einen Mann wegen Tierquälerei und Pornografie verurteilt. Der Franzose hatte seinen Intimbereich mit Milch benetzt und seine Hauskatze so dort zum Schlecken gebracht. Er filmte dies und lud das Video auf einer einschlägigen Plattform hoch. Der Richter in Uster östlich von Zürich verurteilte ihn zu sechs Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung, wie die Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA aus dem Gerichtssaal berichtete. Der Mann zeigte Reue. Er sei während der Corona-Pandemie aus Langeweile auf dubiosen Webseiten gelandet und sei dann immer mehr hineingezogen worden. Andere hätten ihn animiert, auch Aufnahmen hochzuladen. Über die hochgeladenen Videos war die Polizei dem Mann auf die Spur gekommen. Sexuelle Handlungen mit Tieren gelten in der Schweiz als Missachtung der Tierwürde und Tierquälerei, unabhängig davon, ob das Tier Schaden nimmt. Die Staatsanwaltschaft hatte eine härtere Strafe verlangt, aber der Richter schloss sich dem Anwalt des Mannes an. Dennoch kann der Verurteilte noch in Berufung gehen.
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Urteil: Katzen haben Recht auf sexuelle Selbstbestimmung
Ein Mann lässt sich von seiner Katze im Intimbereich abschlecken, filmt sich und lädt Videos davon hoch. Das bringt ihn vor Gericht, das Urteil des Richters ist eindeutig.
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