Gerade einmal 10 Zentimeter groß und 40 Gramm leicht: In einem Zoo in England ist ein ganz besonders seltener Affe auf die Welt gekommen. Die sogenannten Lisztaffen, zu denen der Nachwuchs im Chester Zoo zählt, gehören nach dessen Angaben zu den bedrohtesten Arten der Welt. In der freien Wildbahn sollen nur noch rund 2000 Tiere dieser Art leben. «Wir haben schon den Verdacht gehabt, dass die Mutter, Treat, schwanger war, weil ihr Bauch angeschwollen ist und wir sie regelmäßig wiegen», sagte die Tierpflegerin Siobhan Ward laut einer Mitteilung. «Aber es war trotzdem eine fantastische Überraschung, eines Morgens einen kleinen, flauschigen Ball zu sehen, der sich auf ihrem Rücken festkrallt.» Bis man das Geschlecht des Äffchens erkennen kann, müssen noch einige Monate vergehen. In dieser Zeit werden die Eltern - Treat und Leo - ihren Nachwuchs mit sich herumtragen. Ursprünglich stammen die flauschigen Mini-Äffchen aus dem Norden Kolumbiens. Nach Angaben des Zoos ist jedoch aufgrund von weitreichenden Rodungen nur noch fünf Prozent des natürlichen Lebensraums der Tiere intakt. Für die Tierpfleger in Chester ist der Neuzuwachs der erste in dem Zoo geborene Lisztaffe seit 22 Jahren. Ihren deutschsprachigen Namen trägt die Art wegen einer angeblichen Ähnlichkeit ihrer Haarpracht mit der des österreichisch-ungarischen Komponisten Franz Liszt (1811 bis 1886).
Bildnachweis: © Chester Zoo/PA Media/dpa
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Winziger Affe in englischem Zoo geboren
«Kleiner, flauschiger Ball»: In einem englischen Zoo ist ein Lisztaffe zur Welt gekommen.
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