Die Zahl der entdeckten Toten nach einem schweren Unwetter in der zentralnigerianischen Stadt Mokwa ist auf 150 angestiegen. Das teilten die Rettungsdienste nach tagelangen Bergungsarbeiten mit. Am Mittwoch war es nach stundenlangem Regen in der Marktstadt zu schweren Überschwemmungen gekommen. Mehr als 50 Häuser wurden zerstört und mitsamt ihren Bewohnern von den reißenden Fluten weggespült. Wegen der schwierigen Bergungsarbeiten wurde das ganze Ausmaß des Unglücks erst Tage später sichtbar. Auch am Samstag dauerte die Suche nach Verschütteten bis zum Abend an und führte zu neuen Angaben zur Zahl der Toten. Wie viele Menschen noch vermisst werden, ist unklar. Todesfälle durch Überschwemmungen sind im westafrikanischen Nigeria häufig. Im vergangenen Jahr starben bei Überschwemmungen in mehreren der 36 Bundesstaaten Nigerias mehr als 600 Menschen. 1,3 Millionen wurden obdachlos. Die Fluten waren die Folge heftiger Regenfälle.
Bildnachweis: © Chenemi Bamaiyi/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Zahl der entdeckten Fluttoten in Nigeria auf 150 gestiegen
Mit fortschreitenden Bergungsarbeiten steigt die Zahl der gefundenen Fluttoten in Nigeria. In der Stadt Mokwa waren Häuser mit ihren Bewohnern von Fluten mitgerissen worden. Die Zerstörung ist groß.
Meistgelesene Artikel
- 14. September 2026
14-Jähriger angeschossen - 20-Jähriger mit Stichverletzungen
Spätabends schießen Maskierte in Hamburg auf einen 14-Jährigen. Die Polizei findet einen zweiten Verletzten, aber keinen Tatverdächtigen. Ist ein Streit eskaliert?
- 23. September 2026
Hurrikan «Polo» rückt an: Mexiko schließt Häfen und Schulen
Der starke Wirbelsturm bewegt sich sehr langsam im Pazifik voran. In den kommenden Tagen soll «Polo» Starkregen nach Mexiko bringen. Die Behörden befürchten Überschwemmungen und Erdrutsche.
- 15. September 2026
FAS NRW feiert 25 Jahre Suchtselbsthilfe im NRW-Landtag
Rund 170 Gäste feierten das Jubiläum des FAS NRW. Im Mittelpunkt standen mehr Teilhabe, Akzeptanz und die Mitgestaltung der Suchthilfe.
Neueste Artikel
- 10. Oktober 2026
Schweres Erdbeben in Panama - Entwarnung bei Tsunami-Gefahr
Nach schweren Erdbeben in Venezuela und Kolumbien wird nun auch Panama erschüttert. Gebäude werden beschädigt, eine Tsunami-Warnung für neun Länder löst Sorge aus - Stunden später folgt Entwarnung.
- 9. Oktober 2026
Panama hebt Tsunami-Warnung nach schweren Erdbeben auf
Ein schweres Erdbeben erschüttert Panama, Gebäude werden beschädigt und Dutzende Nachbeben registriert. Eine befürchtete Tsunami-Gefahr an den Pazifikküsten mehrerer Länder ist inzwischen vorüber.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 10. Oktober 2026
Schweres Erdbeben in Panama - Entwarnung bei Tsunami-Gefahr
Nach schweren Erdbeben in Venezuela und Kolumbien wird nun auch Panama erschüttert. Gebäude werden beschädigt, eine Tsunami-Warnung für neun Länder löst Sorge aus - Stunden später folgt Entwarnung.
- 9. Oktober 2026
Panama hebt Tsunami-Warnung nach schweren Erdbeben auf
Ein schweres Erdbeben erschüttert Panama, Gebäude werden beschädigt und Dutzende Nachbeben registriert. Eine befürchtete Tsunami-Gefahr an den Pazifikküsten mehrerer Länder ist inzwischen vorüber.





