28. Juni 2024 / Aus aller Welt

Zug stößt mit Bus zusammen: Sieben Tote in der Slowakei

Ein Zug fuhr von Prag in Richtung Budapest. Nahe der Stadt Nove Zamky krachte er gegen einen regionalen Linienbus. Wie kam es dazu?

Einsatzkräfte am Unglückort im slowakischen Nove Zamky.
Veröffentlicht am 28. Juni 2024 um 12:15 Uhr von dpa

Die Zahl der Toten nach dem Zusammenstoß eines Schnellzugs mit einem Autobus in der Slowakei ist auf sieben gestiegen. Fünf weitere wurden verletzt. Das berichtete das öffentlich-rechtliche Fernsehen RTVS unter Berufung auf den staatlichen Rettungsdienst. Innenminister Matus Sutaj Estok teilte mit, die Unfallursache werde noch untersucht. Nach dem Unfall am Donnerstag war zunächst die Rede von fünf Toten.

Wie die Nachrichtenagentur TASR unter Berufung auf Angaben von Polizei und staatlicher Bahngesellschaft ZSSK berichtete, befanden sich mehr als 100 Reisende in dem von Prag in Richtung Budapest fahrenden Eurocity-Zug, der nahe der Stadt Nove Zamky mit einem Linienbus zusammenstieß. Der Autobus sei beim Zusammenstoß buchstäblich zerrissen worden. Die Lokomotive des Zuges habe zu brennen begonnen.

In den Medien wurde unter anderem spekuliert, dass die Signalanlage beim Bahnübergang durch das seit Mittwochabend anhaltende Hochwasser beschädigt worden sein könnte. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür bisher nicht.

Der Innenminister bestätigte, dass alle Toten Fahrgäste im Autobus gewesen seien. Noch nicht alle seien identifiziert worden. Unter den Verletzten befand sich demnach auch der Lokführer, alle anderen waren Businsassen. Sie mussten nach Bratislava und in andere entfernte Krankenhäuser gebracht werden, weil das nächstgelegene Bezirkskrankenhaus Nove Zamky wegen Überschwemmung gesperrt war.


Bildnachweis: © Kr Pz V Nitre/TASR/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

14-Jähriger angeschossen - 20-Jähriger mit Stichverletzungen
Aus aller Welt

Spätabends schießen Maskierte in Hamburg auf einen 14-Jährigen. Die Polizei findet einen zweiten Verletzten, aber keinen Tatverdächtigen. Ist ein Streit eskaliert?

weiterlesen...
Hurrikan «Polo» rückt an: Mexiko schließt Häfen und Schulen
Aus aller Welt

Der starke Wirbelsturm bewegt sich sehr langsam im Pazifik voran. In den kommenden Tagen soll «Polo» Starkregen nach Mexiko bringen. Die Behörden befürchten Überschwemmungen und Erdrutsche.

weiterlesen...
FAS NRW feiert 25 Jahre Suchtselbsthilfe im NRW-Landtag
Aktuell

Rund 170 Gäste feierten das Jubiläum des FAS NRW. Im Mittelpunkt standen mehr Teilhabe, Akzeptanz und die Mitgestaltung der Suchthilfe.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Nach gescheiterter Hinrichtung: Pike verlässt Krankenhaus
Aus aller Welt

Nach der gescheiterten Hinrichtung in Tennessee machte Christa Pike zuletzt gesundheitliche Fortschritte. Jetzt hat sie das Krankenhaus verlassen.

weiterlesen...
Erste Bilanz: Keine Toten bei Erdbeben in Panama
Aus aller Welt

Verglichen mit den jüngsten Erdbeben in Venezuela und Kolumbien fällt die erste Katastrophenbilanz in Panama recht glimpflich aus. Es gab mindestens 27 Verletzte.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Nach gescheiterter Hinrichtung: Pike verlässt Krankenhaus
Aus aller Welt

Nach der gescheiterten Hinrichtung in Tennessee machte Christa Pike zuletzt gesundheitliche Fortschritte. Jetzt hat sie das Krankenhaus verlassen.

weiterlesen...
Erste Bilanz: Keine Toten bei Erdbeben in Panama
Aus aller Welt

Verglichen mit den jüngsten Erdbeben in Venezuela und Kolumbien fällt die erste Katastrophenbilanz in Panama recht glimpflich aus. Es gab mindestens 27 Verletzte.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner