30. September 2020 / Good Vibes

Rietberger können Baumpaten im Bürgerwald werden

47 junge Bäume sollen am Franziskusweg wachsen

Andreas Sunder und Heike Benning ©Stadt Rietberg

Im November setzt die Stadt Rietberg am Franziskusweg den ersten Spatenstich für einen neuen Bürgerwald – mit Hilfe ihrer Bürgerinnen und Bürger. Auf einer Wildblumenwiese, angrenzend an die Friedhofsfläche, können bis zu 47 Bäume wachsen. Alle Rietbergerinnen und Rietberger haben die Möglichkeit, eine Baumpatenschaft zu übernehmen.

Erst kurz vor den Sommerferien hatte der Umwelt- und Klimaausschuss des Stadtrates einstimmig grünes Licht für dieses Projekt gegeben. Jetzt ruft die Abteilung Öffentliches Grün der Stadtverwaltung alle Interessierten auf, sich mit einer Patenschaft aktiv einzubringen. Bürger können wählen zwischen Esskastanie, Zürgelbaum, Ginkgo, Walnuss, Hopfenbuche, Zerreiche und Einblättrige Robinie. „Dies sind alles Bäume, die mit den derzeit eher trockenen Bedingungen bei uns besser zurechtkommen als andere Bäume“, erklärt Abteilungsleiterin Heike Bennink, warum sie gerade diese Sorten zur Auswahl stellt. Auf etwa 3500 Quadratmeter sollen die Bäume in loser Folge, ohne festes Muster, angeordnet werden.

Die Patenschaft kostet 180 Euro je Baum; die Summe deckt den Kaufpreis ab. Den Aufwand für das Pflanzen, das regelmäßige Gießen und die Pflege übernimmt die Stadt Rietberg. Der Preis versteht sich als Spende, weshalb der Baumpate auf Wunsch auch eine Spendenquittung erhalten kann. Die Stadt wird Eigentümerin der Bäume im Bürgerwald und ist somit auch für die Verkehrssicherungspflicht in der Verantwortung. Für die Patenschaft stellt die Stadt eine entsprechende Urkunde aus. So kann eine solche Baumspende auch ein schönes Geschenk zu einem Jubiläum oder einem feierlichen Familienanlass sein. In Eigeninitiative dürfen die Spender eine Plakette oder Tafel am Fuße des Baumes anbringen, um auf ihre Patenschaft hinzuweisen.

Für Freitag, 13. November, hat Abteilungsleiterin Heike Bennink ein sogenanntes »Pflanzfest« anberaumt. Dann werden die Mitarbeiter des Baubetriebshofes die Bäume in die Erde bringen. Die Baumpaten dürfen dann selbst gern mithelfen – müssen sie aber nicht. „In Zeiten, in denen wir an vielen Stellen Bäume fällen müssen, weil die Trockenheit der vergangenen Sommer ihre Opfer fordert, ist diese Projekt wirklich eine tolle Idee“, sagt Andreas Sunder. Der Bürgermeister übernimmt selbst eine der ersten Patenschaften.

Wer sich mit einem »eigenen« Baum beteiligen möchte, meldet sich bis zum 23. Oktober bei der Abteilung Öffentliches Grün der Stadt Rietberg, bei Heike Bennink, Telefon (05244) 986-237, heike.bennink@stadt-rietberg.de; oder bei Paul Hölscher Telefon (05244) 986-323, paul.hoelscher@stadt-rietberg.de. Ein entsprechendes Antragsformular gibt es hier.

Bildzeile: Bürgermeister Andreas Sunder hält den Bürgerwald am Franziskusweg für eine tolle Sache und hat bei Heike Bennink bereits die erste Baumpatenschaft beantragt. 
Foto: Stadt Rietberg
Quelle: Stadt Rietberg

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