19. Juli 2024 / Kreis Gütersloh

19 Kleinprojekte können umgesetzt werden

Gütersloh. Das Interesse, mit kleinen Veränderungen die Lebensqualität in der LEADER-Region ‚GT8‘ zu steigern,...

Veröffentlicht am 19. Juli 2024 um 10:45 Uhr von Lena Baron

Gütersloh. Das Interesse, mit kleinen Veränderungen die Lebensqualität in der LEADER-Region ‚GT8‘ zu steigern, war erneut groß: 32 Projektideen ha-ben Interessierte in diesem Jahr für die Kleinprojekte-Förderung eingereicht. Davon konnten 19 Kleinprojekte von der Lokalen Aktionsgruppe, dem Ent-scheidungsgremium der LEADER-Region, für die Umsetzungsphase ausgewählt und im nächsten Schritt durch die Bezirksregierung bewilligt werden. Grund für die Reduzierung der Kleinprojektanzahl ist die Ausreizung des Förderbudgets. „Sobald unsere Projektträgerinnen und Projektträger die Verträge über die Fördermittel unterschrieben haben, können sie nun mit der Umsetzung starten“, erklärt Alexander Jaegers vom Regionalmanagement der LEADER-Region.

Zu den bewilligten Projekten gehören unter anderem:

  • die Anschaffung einer Quick Up-Hütte für Veranstaltungen in Borgholzhausen
  • neue Medientechnik für das Heimathaus in Isselhorst
  • die Anschaffung von Sitzmöglichkeiten und eines Lagerschuppens für die Dorfgemeinschaft Hesseln
  • die Herstellung eines Abdachs sowie die Anschaffung von Tischen und Bänken für die Sägemühle Osthoff
  • die Anschaffung einer Rollstuhlfahrerschaukel für eine Kita in Rietberg
  • die Errichtung eines Unterstands mit Sitzmöglichkeiten am Skatepark Versmold
  • neue Infostelen für den Skulpturenweg in Werther

 

Insgesamt stehen der Region 200.000 Euro zur Umsetzung der Kleinprojekte zur Verfügung. 180.000 Euro stammen aus dem Förderprogramm, das aus Bundes- und Landesmitteln im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) finanziert wird. Weitere 20.000 Euro stellen die Kommunen und Gemeinden der LEADER-Region ‚GT8‘ (Borgholzhausen, Gütersloh, Halle/Westf., Harsewinkel, Langenberg, Rietberg, Versmold und Werther/Westf.) zur Verfügung.

„Das Förderprogramm für Kleinprojekte kommt sehr gut an. Das hat sich auch in diesem Jahr wieder gezeigt – und freut uns sehr“, so Michael Meyer-Hermann, Bürgermeister der Stadt Versmold und Vorsitzender der Lokalen Arbeitsgruppe (LAG) der LEADER-Region. „Besonders die Vereine nutzen das Angebot rege, da der Aufwand für sie im Vergleich zu anderen Förderprogrammen deutlich geringer ist. Wenn die nun bewilligten Projekte umgesetzt sind, werden wir seit 2020 insgesamt sicherlich an die hundert Kleinprojekte realisiert haben. Das ist ein enormer Gewinn für die Region.“ Ein Überblick über alle Kleinprojekte folgt bald unter www.leader-gt8.de

Parallel dazu läuft auch das normale LEADER-Programm in der Region ‚GT8‘. „Auch wenn wir bereits Projekte genehmigen konnten und uns weitere Projekte zur Beratung und Beschlussfassung vorliegen, können interessierte Akteure gerne Kontakt mit dem Regionalmanagement aufnehmen und ihre Ideen in den LEADER-Prozess einbringen“, so der zuständige Regionalmanager Jaegers. Denn auch hier sind die Förderbedingungen durchaus attraktiv – in der Regel werden 65 Prozent der beantragten Kosten aus dem LEADER-Programm finanziert. Und wie beliebt das LEADER-Programm ist, zeigt allein die Anzahl von insgesamt 45 LEADER-Regionen mit 271 Kommunen in ganz NRW. Sie stellen immerhin zwei Drittel der gesamten Fläche in NRW mit rund 4,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern und damit rund ein Viertel der gesamten NRW-Bevölkerung.

Alexander Jaegers (Regionalmanager der LEADER-Region GT8) ist telefonisch unter 02561-917169-3 oder per Mail an regionalmanagement@gt-acht.de erreichbar.


Zum Thema: GAK-Kleinprojekte

Seit 2020 fördern das Land NRW und der Bund regionale Kleinprojekte, die ausschließlich in LEADER-Regionen umgesetzt werden können. Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände, Unternehmen sowie die LEADER-Kommunen erhalten durch die Kleinprojekte-Förderung auch für kleinere Ideen zur Verbesserung ihrer Heimat unbürokratisch finanzielle Unterstützung.

Ziel ist es, den ländlichen Raum als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum zu sichern und weiterzuentwickeln. Das können beispielsweise. Infrastrukturmaßnahmen, wie Bänke, Hinweistafeln, Ausstattungen für Spiel- oder Mehrgenerationenplätze, sein. Aber auch Workshops oder Printmedien sind förderfähig.

Kleinprojekte werden mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) gefördert.

Quelle: Kreis Gütersloh - hier Original öffnen (www.kreis-guetersloh.de)

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