6. Dezember 2024 / Kreis Gütersloh

Integrationskonzept, Arbeitsmarkt und Ausbildungsvermittlung

Gütersloh. Um neuzugewanderten Menschen die Integration im Kreis Gütersloh zu erleichtern, hat das Kommunale...

Veröffentlicht am 6. Dezember 2024 um 10:46 Uhr von Isabelle Gruschke

Gütersloh. Um neuzugewanderten Menschen die Integration im Kreis Gütersloh zu erleichtern, hat das Kommunale Integrationszentrum (KI) in den vergangenen zwei Jahren das neue Integrationskonzept entwickelt. Dieses stellte Manuel Erdmeier, Leiter des KI, den Politikerinnen und Politikern im Ausschuss für Arbeit und Soziales am gestrigen Donnerstag, 5. Dezember, vor. Das neue Konzept zeigt konkrete Handlungsempfehlungen und -strategien auf, die gemeinsam mit den kreisangehörigen Kommunen sowie Fachkräften aus Migrationsorganisationen und Ehrenamtlichen entwickelt wurden. Fachlich begleitet wurde das Projekt vom Ibis Institut aus Duisburg. Das Integrationskonzept dient in Zukunft auch als Grundlage für die Arbeit im KI und soll so eine praxis- und bedarfsorientierte Zusammenarbeit zwischen dem Kreis und den Kommunen fördern. Die Ausschussmitglieder stimmten mehrheitlich für das neue Integrationskonzept. Im nächsten Schritt geht es in den Kreisausschuss (16. Dezember) und dann im neuen Jahr in den Kreistag (17. Februar 2025).

Dominik Richard, Abteilungsleiter Arbeit und Steuerung, erläuterte die arbeitsmarktpolitischen Schwerpunkte für das kommende Jahr. Das Jobcenter setzt einen starken Fokus auf berufliche Eingliederungsmaßnahmen, um möglichst viele Leistungsbezieher in einen Beruf zu vermitteln. Für die bereits in diesem Jahr erfolgte landesweite Vermittlungsoffensive, wurden die Plätze in Eingliederungsmaßnahmen sukzessive erhöht, sodass zugewanderte Personen erfolgreich am Arbeitsmarkt integriert werden können.

Mit rund 10,7 Millionen Euro stehen dem Jobcenter für 2025 voraussichtlich weniger Eingliederungsmittel zur Verfügung. Das sind etwa 1,3 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Dafür werden Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Weiterbildung ab 2025 von der Bundesagentur für Arbeit finanziert, die erste Betreuung und Vorbereitung geeigneter Teilnehmer ist jedoch weiterhin Aufgabe des Jobcenters.

Eine positive Bilanz zum Ausbildungsjahr 2023/24 zog Rolf Erdsiek, Abteilungsleiter Arbeit und Ausbildung. Nachfrage und Angebot nähere sich an, sodass mittlerweile auf etwa 100 Stellen 77 Bewerber kommen. Im Vergleich zum Vorjahr sind mehr junge Erwachsene unter 25 Jahren, die Bürgergeld beziehen, vom Jobcenter in eine duale Ausbildung vermittelt worden.

Am Ende des Ausschusses verabschiedeten die Politikerinnen und Politiker Jobcenter-Leiter Fred Kupczyk. Für ihn war es die letzte Sitzung im Ausschuss für Arbeit und Soziales vor seinem Ruhestand.

Quelle: Kreis Gütersloh - hier Original öffnen (www.kreis-guetersloh.de)

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