9. Juli 2026 / Kreis Gütersloh

Kreis Gütersloh erweitert Mobile-Retter-Netzwerk 

Gütersloh. Das Netz der Mobilen Retter wird dichter: Ab Dienstag, 7. Juli, nimmt der Kreis Gütersloh an der...

Veröffentlicht am 9. Juli 2026 um 10:18 Uhr von Isabelle Gruschke

Gütersloh. Das Netz der Mobilen Retter wird dichter: Ab Dienstag, 7. Juli, nimmt der Kreis Gütersloh an der Regionenübergreifenden Alarmierung teil. Das bedeutet: Mobile Retterinnen und Retter aus dem Kreis Gütersloh können künftig auch in anderen teilnehmenden Regionen alarmiert werden – und umgekehrt können Mobile Retter aus anderen Regionen bei Notfällen im Kreis Gütersloh helfen.

Der Kreis Gütersloh ist bereits seit dem 30. September 2013 aktive Mobile Retter-Region. Das deutschlandweit erste System wurde hier entwickelt und erstmals hier eingesetzt. Seitdem waren im Kreisgebiet 1.196 Mobile Retterinnen und Retter in mehr als 8.040 Einsätzen aktiv. Mit der neuen Funktion wird das Engagement nun noch weiter ausgebaut. „Unsere Mobilen Retter leisten seit 13 Jahren einen unverzichtbaren Beitrag zur Notfallversorgung im Kreis Gütersloh. Dass sie nun auch außerhalb ihres Heimatkreises aktiv werden können, ist ein riesiger Fortschritt für das gesamte Netzwerk“, betont Dr. Bernd Strickmann, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst des Kreises Gütersloh.
Bisher konnten Mobile Retterinnen und Retter nur in ihrer Heimatregion alarmiert werden. Mit der neuen Funktion ändert sich das: Wer in einer teilnehmenden Region unterwegs ist – beruflich, privat oder auf der Durchreise –, kann dort bei einem Notfall in der Nähe alarmiert werden. Voraussetzung ist, dass die Mobilen Retter dieser überregionalen Alarmierung vorher zugestimmt haben.
Für die Mobilen Retter aus dem Kreis Gütersloh heißt das: Sie können selbst auswählen, in welchen weiteren Regionen sie zusätzlich alarmiert werden möchten. Am Ablauf eines Einsatzes ändert sich nichts: Standortabfrage, Alarmierung und Navigation zum Notfallort funktionieren wie gewohnt.
Besonders hilfreich ist die Neuerung dort, wo Kreisgrenzen im Alltag kaum eine Rolle spielen. Wer sich gerade in einer teilnehmenden Nachbarregion aufhält, kann im Ernstfall trotzdem alarmiert werden und wertvolle Minuten überbrücken. Gerade bei Herz-Kreislauf-Stillständen zählt jede Sekunde. Je schneller qualifizierte Hilfe vor Ort ist, desto größer ist die Überlebenschance.
Mit der Regionenübergreifenden Alarmierung wächst der bundesweite Mobile Retter-Verbund enger zusammen. Für den Kreis Gütersloh bedeutet das: mehr qualifizierte Ersthelfende, ein dichteres Netz und zusätzliche Unterstützung für den Rettungsdienst.

Eine Übersicht aller teilnehmenden Regionen sowie Antworten auf häufige Fragen zur neuen Funktion gibt es unter www.mobile-retter.org/regionenuebergreifende-alarmierung

Qualifizierte Ersthelfende, die selbst Mobile Retterin oder Mobiler Retter im Kreis Gütersloh werden möchten, finden weitere Informationen unter www.mobile-retter.org/gt

Quelle: Kreis Gütersloh - hier Original öffnen (www.kreis-guetersloh.de)

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