26. November 2025 / Kreis Gütersloh

Kreis Gütersloh reagiert auf veränderte Bedarfe

Gütersloh. Der Bedarf an Kindertagesbetreuungsplätzen in Harsewinkel hat sich in den letzten Jahren verändert....

von Inga Bambana

Gütersloh. Der Bedarf an Kindertagesbetreuungsplätzen in Harsewinkel hat sich in den letzten Jahren verändert. Entgegen den Annahmen früherer Prognosen zeichnet sich inzwischen eine Abnahme der Anmeldungen in Kitas bei gleichbleibenden Kinderzahlen ab. Außerdem gehen die Geburtenzahlen prognostisch früher als erwartet zurück, so dass es bereits jetzt freie Plätze in den Einrichtungen gibt. Für die kommenden Kitajahre hat die Abteilung Jugend des Kreises Gütersloh gemeinsam mit der Stadt Harsewinkel und den Kitaträgern nach Lösungen gesucht, wie mit den zurückgehenden Bedarfen umgegangen werden kann, ohne die Betreuungsqualität und -vielfalt zu gefährden.

Die erarbeiteten Lösungen stellen sicher, dass alle Kinder der betroffenen Einrichtungen einen Betreuungsplatz behalten. Ebenso können alle Mitarbeitenden für ihren Träger tätig bleiben.

Betroffen sind die Kiku Bullerbü der Kinderzentren Kunterbunt sowie die Evangelische Jonakita des Evangelischen Kirchenkreises Halle (Westf.):

  • Die Kinderzentren Kunterbunt haben angeboten, den Betrieb der Kiku Bullerbü (momentan dreigruppig) zum 31. Juli 2026 einzustellen. Die Räumlichkeiten an der Thomas-Mann-Straße im Ortsteil Harsewinkel werden der Evangelischen Jonakita zur Verfügung zu stellen.
  • Der Evangelische Kirchenkreis Halle als Träger möchte gemeinsam mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Harsewinkel die Evangelische Jonakita erweitern, um den Bestand dauerhaft zu sichern. Das derzeitige Gebäude der Kita am Mozartweg ist sanierungsbedürftig und eine Erweiterung ist auf dem Gelände nicht möglich. Daher zieht die Evangelische Jonakita mit ihren zwei Gruppen in die ungefähr zwei Kilometer entfernten Räumlichkeiten der Kiku Bullerbü an der Thomas-Mann-Straße.
  • Das Betreuungsangebot der Evangelischen Jonakita am neuen Standort wird auf insgesamt vier Gruppen erweitert.
  • Die Kinder und die Mitarbeitenden der Evangelischen Jonakita können, soweit gewünscht, gemeinsam in das größere Gebäude ziehen.
  • Die Kinder und Mitarbeitende der Kiku Bullerbü haben ebenso die Möglichkeit, entweder in einen anderen Standort der Kinderzentren Kunterbunt zu wechseln oder zur Evangelischen Jonakita zu wechseln.

Für die Eltern der beiden Kitas hat es bereits vorab jeweils einen Informationsabend gegeben, an dem der Träger und die Einrichtungsleitung über die zukünftige Arbeit, das pädagogische Profil und organisatorische Fragen informierten. Der Übergang erfolgt in enger Abstimmung mit den Mitarbeitenden beider Einrichtungen, um Kontinuität in der pädagogischen Arbeit zu gewährleisten.

Die Kinderzentren Kunterbunt bleiben der Stadt Harsewinkel mit ihren beiden Kitas, Kiku Schatzkiste (vorm. Tapferes Schneiderlein) und Kiku Marienblümchen, als Träger erhalten.

Quelle: Kreis Gütersloh - hier Original öffnen (www.kreis-guetersloh.de)

Meistgelesene Artikel

Assistent/Assistentin der Hauptgeschäftsführung (m/w/d)
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Für unsere Geschäftsstelle in Gütersloh suche wir ab sofort Verstärkung.

weiterlesen...
BLACK WEEKEND im Welcome Sun Rietberg
Aktueller Hinweis

Nur vom 28. bis 30.11.: Alle Sonnenbänke im Welcome Sun Sonnenstudio Rietberg für 6,99 €

weiterlesen...
Adventskalender der Bürgerstiftung Rietberg startet
Stadt Rietberg

Rund 450 Gewinne im Wert von 25.000 Euro Rietberg. In Rietberg beginnt die Vorfreude in diesem Jahr besonders aufregend:...

weiterlesen...

Neueste Artikel

Bewaffnet mit Macheten - Männer überfallen Tankstelle
Aus aller Welt

Zwei Männer bedrohen eine Tankstellenmitarbeiterin mit Buschmessern und erbeuten eine unbekannte Summe Bargeld. Weniger einschüchternd als ihre Waffen sind die Fluchtfahrzeuge der Täter.

weiterlesen...
DLRG: «Hundertfach lebensbedrohliche Situationen» im Wasser
Aus aller Welt

Weniger Badetote 2024, aber die Gefahr bleibt - Retter berichten von dramatischen Einsätzen, bei denen Sekunden über Leben und Tod entscheiden. Für das kommende Jahr wagt die DLRG eine Prognose.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

„Die Arbeit des Feuerwehr- und Rettungsdienstzentrums ist ein Fundament unserer Sicherheit“
Kreis Gütersloh

Gütersloh. Startschuss für das Großprojekt des Kreises Gütersloh: Am Montag, 15. Dezember, empfing Landrätin Ina...

weiterlesen...
Mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer: Freigabe der K 31 steht bevor
Kreis Gütersloh

Steinhagen. Die Bauarbeiten an der Queller Straße (K31) in Steinhagen befinden sich nun in der Endphase. Die...

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner